Jetzt Aufstand gegen Rendi-Wagner

Die SPÖ-Chefin wird unter Druck gesetzt. Vorerst dürfte sie im Chefsessel bleiben, doch es formiert sich Widerstand.
Pamela Rendi-Wagner hält sich als Parteivorsitzende der SPÖ. Noch. Denn nach Rücktrittsgerüchten am Donnerstag wurden die Wogen durch Dementi wieder geglättet. Vorerst. In der Partei wird an ihrem Sessel gesägt. Ein Abgang ist laut Beobachtern nur noch eine Frage der Zeit.

Am Freitag formiert sich weiterer Widerstand gegen Rendi-Wagner und ihren engsten Kreis, darunter Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch. Der rote "Verein zur Förderung politischer Beteiligung" ruft am Freitag um 12.45 Uhr zu einem Flashmob vor der Parteizentrale in der Wiener Löwelstraße auf.



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Auf seiner Website positioniert sich der Verein klar: "Die Botschaft des SPÖ-Wahlergebnisses vom 29. September ist klar: Ein 'Weiter so' darf es nicht geben! Unsere Partei braucht eine grundlegende Neuaufstellung, ein klares politisches Profil und Personal, das diese Veränderung umsetzt. 21,2 Prozent – ein Minus von 5,7 Prozent – zeigt das deutlich."

Der Flashmob findet aus Solidarität mit den 27 Mitarbeitern in der Lowelstraße statt, die am Donnerstag über ihre Kündigung informiert wurden – per E-Mail. Es war dieser letzte Tropfen, der die zwischenzeitlich fast offene Revolte gegen Rendi-Wagner auslöste, nachdem sie immer wieder intern unter Beschuss geraten war.

Am Donnerstag wurden auch Solidaritätsbekundungen an den Türen der Parteizentrale angebracht.



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