Nach Playoff-Aus

Jetzt fix! Capitals schmeißen Trainer Constantine raus

Die Capitals und Coach Constantine gehen getrennte Wege. In Wien läuft die Suche nach einem Nachfolger, auch Salzburg vollzieht einen Trainerwechsel.
Sport Heute
02.04.2026, 18:33
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Die Vienna Capitals gehen ohne Kevin Constantine in die kommende Saison. Der Klub bestätigte, dass die Zusammenarbeit mit dem 67-jährigen US-Amerikaner nicht fortgesetzt wird.

Constantine hatte den Posten im November übernommen und die Capitals nach einem schwachen Saisonstart noch auf Platz sieben geführt. Damit erreichte Wien die Pre-Playoffs, wo gegen Hydro Fehérvár AV19 in drei Spielen Endstation war. Insgesamt stand Constantine in 36 Partien hinter der Bande, dabei holte sein Team 18 Siege bei ebenso vielen Niederlagen.

Suche nach neuem Coach läuft

Die Wiener arbeiten bereits intensiv an einer Nachfolge. Laut Klubangaben wurde aus einer Vielzahl an Bewerbungen eine erste Shortlist erstellt. Mehrere Kandidaten sollen in den kommenden Tagen und Wochen zu Gesprächen nach Wien kommen. Der neue Head-Coach soll auch maßgeblich in die Besetzung der noch offenen Kaderpositionen eingebunden werden. Ziel ist es, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen, die in der kommenden Saison zumindest den Einzug ins Viertelfinale schafft.

Sportdirektor Christian Dolezal zieht eine positive Zwischenbilanz zur Arbeit Constantines: "Rückblickend ist es evident, dass die damalige Entscheidung, Kevin Constantine als Head-Coach zu bestellen, richtig war. Auch seiner Person ist es zu verdanken, dass wir uns nach einem schlechten Saisonstart letztendlich als Siebter für die Pre-Playoffs qualifiziert haben."

Gleichzeitig machte Dolezal klar, dass der Klub langfristig einen anderen Weg einschlagen will. "Für uns als Organisation geht es nun aber um den langfristigen Aufbau einer Top-Sechs-Mannschaft, weswegen wir auf der Trainerposition einen anderen Weg einschlagen werden."

Auch Salzburg zieht die Reißleine

Eine weitere Trainerentscheidung gab es auch in Salzburg. Der amtierende Meister trennte sich überraschend von Manny Viveiros nach nur einer Saison.

Manager Helmut Schlögl erklärt: "Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht. Nach den gezeigten Leistungen der unserer Meinung nach topbesetzten Mannschaft in der letzten Saison und einer eingehenden Analyse sind wir aber zu dem Schluss gekommen, die Zusammenarbeit mit unserem Head Coach Manny Viveiros zu beenden."

Die Entlassung von Viveiros scheint nachvollziehbar. Die sportlichen Ziele wurden nämlich klar verfehlt. Schon im Grunddurchgang belegten die Salzburger nur Rang drei. Im Viertelfinale folgte schließlich das deutliche Aus. In der "Best of seven"-Serie war Pustertal eine Nummer zu groß und setzte sich klar mit 4:0 durch.

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