Auch Black-Hawks waren im Einsatz gegen Inferno

Am Freitag kam es zu einem großen Flurbrand im Nationalpark Seewinkel am Neusiedler See. Auch am Samstag wurde das Feuer noch nicht gelöscht.
Seit Freitagmittag wütet in Illmitz (Bezirk Neusiedl am See) ein Schilfbrand. Weil durch Trockenheit und Wind begünstigter Funkenflug den Einsatzkräften auch über Nacht das Leben schwer machte, musste am Samstag weiter gelöscht werden. Zur Bekämpfung wurden auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber des österreichischen Bundesheers herangezogen.

Gegen 10.30 Uhr waren die Helikopter im Einsatz und brachten abwechselnd Wasser zur Feuerstelle. Beide Hubschrauber sind jeweils mit einem Löschbehälter mit einem Volumen von 3.000 Litern ausgestattet. Es wurde direkt auf Wasser aus dem Neusiedler See zurückgegriffen. Schon rasch machte sich der Aufwand bezahlt. Bezirksfeuerwehrkommandant Ronald Stankovics sprach schon bald von einem absehbaren Einsatzende.



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Die Löscharbeiten gestaltete sich für die Feuerwehr ohne Hubschrauber als schwierig – auf der Landseite sei sumpfiges Gebiet, im Wasser sei es zu seicht, um mit Löschbooten heranzukommen", sagte Alois Kracher von der Feuerwehr Illmitz. "Man kommt an den Brandherd, der mehrere hundert Meter innen im Schilfgürtel ist, nicht heran", so Kracher. Inzwischen konnte das Feuer allerdings unter Kontrolle gebracht werden.

Credit: Feuerwehr Illmitz

Mittlerweile konnte vom Einsatzleiter "Brand aus" gegeben werden. "Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, dass sich die österreichische Bevölkerung auch in schwierigen Zeiten auf das Bundesheer verlassen kann. Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten rund um die Uhr hervorragende Arbeit und stehen für die Sicherheit der Bevölkerung jederzeit bereit", freute sich Verteidigungsministerin Klaudia Tanner über den erfolgreichen Einsatz.

Insgesamt wurden durch das Feuer ca. 700 Hektar Schilf vernichtet, ein Feuerwehrmann erlitt bei der Brandbekämpfung leichte Verletzungen. Während der Löschmaßnahmen standen mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist noch nicht bekannt.





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