Jetzt liefern Roboter die Lebensmittel

Wenn Roboter das Essen bringen, dann sieht das im Falle des kolumbianischen Start-ups Rappi so aus.
Wenn Roboter das Essen bringen, dann sieht das im Falle des kolumbianischen Start-ups Rappi so aus.Bild: Reuters
Zwei Firmen wollen mit Lieferrobotern die Corona-Ansteckungsgefahr reduzieren. In der kolumbianischen Stadt Medellin und in Hamburg sind sie bereits unterwegs.
In immer mehr Städten flitzen kleine Roboter durch die Straßen, ihr Gepäck: Zucchini, Milch oder Sushi. Damit soll die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus minimiert werden.

Derzeit ist einer der sogenannten Lieferroboter der Firma Starship in Hamburg unterwegs: "Wir fahren alles aus: Obst, Gemüse, Pizza, Sushi - was gewünscht wird", so Einsatzkoordinator Jan Werum gegenüber der Nachrichtenwebsite Stol.it.

Die Vehikel können 10 Kilo befördern und sind maximal 6 Kilometer pro Stunde schnell. Bestellt wird über eine App und Passanten werden von dem Gefährt nicht angerempelt. "Unsere Roboter sind mit Sensoren und Kameras ausgerüstet, haben GPS und Radar an Bord", erklärt Werum.

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Keine Chance für Diebe



Langfinger haben übrigens kaum Chancen. Die gelieferten Waren sind verschlossen im Bauch des Roboters. Kameras erfassen den Dieb, eine Alarmanlage ertönt, die Zentrale wird benachrichtigt, wo die Steuerung des Roboters übernommen werden kann.

15 Roboter im Einsatz



Auch das Start-up-Unternehmen Rappi führt derzeit in der kolumbianischen Stadt Medellin ein Pilot-Projekt durch: Hier fungieren gleich 15 Roboter als Lieferboten von Lebensmitteln und Restaurant-Bestellungen. Sie können Lieferungen von bis zu 35 Quadratzentimeter transportieren. Bezahlt wird online. Aktuell sollen die kleinen Lieferboten bis zu 120 Auslieferungen täglich schaffen.



Eine durchaus mögliche Lösung, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu reduzieren. In Österreich würden dadurch derzeit aber noch einmal mehr Jobs wegfallen.

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