Sieg in Ried

2:1! Schwab ließ Rapid zittern, Haidara jubelte spät

Zittersieg für Rapid! "Joker" Moulaye Haidara schießt die Wiener in Ried zum 2:1, nachdem Ex-Kapitän Stefan Schwab fast zum Spielverderber wurde.
Sport Heute
09.08.2026, 18:56
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Sechstes Pflichtspiel, sechster Sieg! Rapid setzte sich am Sonntagnachmittag in der zweiten Ligarunde bei der SV Ried knapp durch ein frühes Tor von Jannes Horn (8.) und Moulaye Haidara (77.) durch. Ex-Rapid-Kapitän Stefan Schwab hatte zwischenzeitlich für den Ausgleich gesorgt und gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber gejubelt (74.).

Vier Tage nach dem 4:1-Hinspielsieg in der dritten Conference-League-Qualirunde gegen Paide präsentierten sich die Hütteldorfer auch mit sechs Veränderungen in der Startformation erfolgreich.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Dabei hatten die Gäste aber mehr Mühe, als ihnen lieb war. Im ersten Durchgang hatten sie mit der schnellen Führung im Rücken über weite Strecken alles im Griff. Ercan Kara ließ nach dem Seitenwechsel gleich zwei Mal größte Möglichkeiten auf die mögliche Vorentscheidung aus.

So ließ Rapid die Rieder zurück ins Spiel. Nach einer Flanke von Ante Bajic köpfelte ausgerechnet Schwab gegen seinen Ex-Klub ein. Brisant: Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup hatte sich im Sommer gegen eine Verpflichtung des Routiniers entschieden. So jubelte der 35-Jährige wohl auch wegen einer Portion Genugtuung trotz seiner Vergangenheit beim Gegner. Die Freude über den Treffer währte aber nicht einmal drei Minuten.

Ein weiter Ball von Goalie Niklas Hedl sollte die Entscheidung bringen. Die ungeordnete Ried-Abwehr ließ den eingewechselten Haidara entwischen. Der flinke Angreifer erzielte in seinem siebenten Pflichtspiel für Grün-Weiß bereits seinen fünften Treffer.

Schwab über die knappe Niederlage: "Ein harter Kampf, schwierige Bedingungen. Es war von beiden Seiten ein hartes Spiel. Nach dem Ausgleich postwendend das 1:1 – da haben wir uns nicht gut angestellt. Mir tut es leid, wir hätten uns einen Punkt verdient. Mit dem Ball nach vorne schaut das gut aus. Nach hinten lassen wir zu viel zu." Die Gedanken beim Tor? "Pure Freude für das Team. Das gehört dazu. Aber purer Respekt für Rapid."

Rapid steht nach zwei Spielen mit sechs Punkten da. Ried hält nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Lustenau zum Saisonstart bei nur einem Zähler. Für zusätzliche Bauchschmerzen sorgt bei den Oberösterreichern zudem rund um das Rapid-Spiel, dass Sportboss Wolfgang Fiala vor dem direkten Wechsel zu den Hütteldorfern stehen soll. Die Offiziellen beider Mannschaften wollten das am Sonntag in Ried noch nicht bestätigen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 09.08.2026, 19:01, 09.08.2026, 18:56