Für ÖVP-Ehrenobmann in NÖ ist Neos-Chefin ein "Luder"

"Luder"-Kommentar von VP-Ehrenobmann in NÖ.
"Luder"-Kommentar von VP-Ehrenobmann in NÖ.Neos/Screenshot
Ein "Luder"-Kommentar auf Facebook eines VP-Ehrenobmannes sorgt nun in NÖ für Aufregung: Neos-Landessprecherin Indra Collini fordert Konsequenzen.

„Struktureller Sexismus dürfte nicht nur in der Tiroler, sondern auch in der Niederösterreichischen Volkspartei auf der Tagesordnung stehen. Die ÖVP outet sich damit erneut als Altherrenpartei, in der Männer mit einem Welt- und Frauenbild aus den 1950er-Jahren Platz finden“, so Collini in einer ersten Reaktion auf das Facebook-Posting des Maria Lanzendorfer ÖVP-Ehrenobmanns Erich Hempfling.

"Widerliches Luder klingt besser"

Dieser hatte unter einem Artikel Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger als „widerliches Luder“ bezeichnet und damit die Wortwahl des Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreters Josef Geisler wiederholt. In seinem Kommentar unter einen Artikel über Meinl-Reisinger heißt es von ihm wörtlich: "Dumme Gans ist ein Kosewort, widerliches Luder klingt besser."

"Ich erwarte mir Entschuldigung"

„Es wird Zeit, dass die ÖVP endlich ihre politische Verantwortung wahrnimmt. Chauvinisten und Sexisten sind jedenfalls nicht mit der Ehrenobmannschaft auszuzeichnen, sondern haben in politischen Parteien grundsätzlich nichts zu suchen. Ich erwarte mir von Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner eine Entschuldigung für diese Entgleisung. Wer als offensichtlich erwachsener Mann nicht gelernt hat, eine kritische und sachliche Diskussion zu führen, für den muss es Konsequenzen geben. Der andauernde Niveau-Limbo von ÖVP-Politikern ist jedenfalls inakzeptabel.“

Ein Sprecher der VPNÖ sagt zu dem Fall: "Die Partei entschuldigt sich bei der betroffenen Partei und Person und das Posting wird bzw. wurde natürlich gelöscht."

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