Bereits Ende April stand fest, wer das Ruder beim heimischen Fußball-Bund übernimmt. Der Kärntner Klaus Mitterdorfer wurde auf der Präsidiumssitzung mit deutlicher Mehrheit gewählt. Der Kärntner Verbandsboss folgt auf Johann Gartner, der nach dem Rücktritt von Gerhard Milletich im Jänner den Posten interimistisch übernommen hatte.
Bei der Bundeshauptversammlung wurde Mitterdorfer nun formal bestätigt - und zwar einstimmig. Er ist seit 2016 Präsident des Kärntner Fußballverbandes und beruflich als stellvertretender Direktor der Kärntner Ärztekammer tätig. Der 57-jährige Jurist ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und eine Enkeltochter.
"Für mich ist es wichtig, dass es so eine breite Zustimmung gibt. Wir haben viele Herausforderungen im Spitzenbereich und im Breitenfußball vor uns, und diese gilt es gemeinsam anzugehen und im Sinne des Fußballs zu bewältigen. Ich werde mich dieser Herausforderung mit voller Kraft widmen und lade alle Beteiligten ein, diesen Weg mit mir zu gehen", sagt Mitterndorfer. Seine Amtszeit geht vorerst bis 2025.