Das Parlament ist nicht genug. Jetzt solls auch im Wiener Rathaus klappen: Der Vorstand der Neos beschloss am Tag nach dem Einzug in den Nationalrat das Antreten bei der Gemeinderatswahl 2015.
Das Parlament ist nicht genug. Jetzt soll’s auch im Wiener Rathaus klappen: Der Vorstand der Neos beschloss am Tag nach dem Einzug in den Nationalrat das Antreten bei der Gemeinderatswahl 2015.
Mit durchaus guten Karten: Die pinkfarbene Partei hatte am Sonntag in mehreren Wiener Bezirken – vor allem innerhalb des Gürtels – Resultate deutlich über zehn Prozent eingefahren. In der City waren es gar 16,51 %. Wienweit kamen sie laut vorläufigem Endergebnis auf 7,48 %.
Auch der Politologe Thomas Hofer sieht gute Chancen: Die Neos seien "ein neuer Player, der im urbanen Bereich reüssieren kann" – eine Gefahr für VP und Grüne, sagte er auf Radio Wien. Pikant: Mit Parteigründer Matthias Strolz und seiner Wiener Frontfrau Beate Meinl-Reisinger planen nun zwei den Marsch aufs Rathaus, die 2010 das VPDebakel unter Christine Marek mitzuverantworten hatten. Strolz war Mareks Berater, Meinl-Reisinger ihre Büroleiterin