Hurrikan "Kirk" gewinnt über dem Atlantik an Kraft – mittlerweile hat er sich zu einem Sturm der Kategorie 4 verstärkt und bewegt sich direkt auf Europa zu. Sollten sich die Wettervorhersagen in Frankreich bestätigen, könnte Kirk nächste Woche für sehr ungemütliches Wetter in mehreren Ländern verantwortlich sein.
Aufgrund der Wettermodelle wird er voraussichtlich zwischen Mittwoch und Donnerstag die europäischen Küsten erreichen. Bei Kontakt mit kälterem Wasser wird er jedoch abschwächen und sich in einen aussertropischen Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h verwandeln.
Zu diesem Zeitpunkt steht die genaue Zugbahn von Kirk noch nicht fest: Wie der französische Sender BFMTV berichtet, könnte der Sturm bei der Bretagne und Normandie auf Land treffen. Dabei rechnet Meteorologin Christelle Robert mit "ziemlich starkem Wind" und "erheblichen Regenmengen". The Weather Channel sagt "extreme Niederschläge mit bis zu 300 Litern pro Quadratmeter, Orkanböen und auch Tornados" voraus.
Dann sollte sich der Sturm weiter nach Deutschland, Belgien, die Niederlande und Dänemark bewegen, wo vor allem starker Wind droht.
Kirk hat laut "Focus" auch signifikante Auswirkungen auf Deutschland. "Obwohl kein echter Hurrikan mehr erwartet wird, werden die Überreste von Kirk für stürmische Wetterbedingungen sorgen", schreibt das Portal.
Für Mittwoch und Donnerstag rechnet der nördliche Nachbar mit einem besonders heftigen Sturm.
Das kann man laut Meteorologen zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Aktuell befinde sich Kirk noch weit südlich im Atlantik, etwa 2.000 Kilometer östlich der Karibischen Inseln. Die genaue Zugbahn sei darum noch sehr unsicher. Erst ab Montag oder sogar Dienstag werden genauere Prognosen möglich sein.