Jetzt teilen Menschen auf der ganzen Welt ihren Ausblick

Unter dem Hashtag #Quarantineview teilen Menschen auf Sozialen Netzwerken den Ausblick von ihren Wohnungen und Häusern aus.
Die Corona-Krise pausiert zwar kurzzeitig die Erfolge der Globalisierung, jedoch werden Menschen auf der ganzen Welt auf eine andere Art näher zueinander gebracht. Wenn der herkömmliche Weg Länder und Kulturen zu entdecken versperrt ist, muss man erfinderisch sein. Unter dem Hashtag #Quarantineview können sie miteinander ihren Ausblick teilen.

In diesen Tagen feiern die Sozialen Medien ihren Aufstieg als tatsächliche Möglichkeit eines sozialen Austauschs, eines neuen Miteinander, auch wenn es vermutlich nur von kurzer Dauer sein wird. Mehr denn je wird das Fenster zum Zentrum der Aufmerksamkeit, in einer Doppelposition als Vermittler zur Außenwelt, aber zugleich auch zu einer Grenze.

Auf Twitter, Facebook und Instagram kann man die schönsten Ausblicke der Welt über den Hashtag verfolgen und so zumindest ein wenig Urlaubsfeeling (oder noch mehr Sehnsucht nach der echten Welt) bekommen.

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Auf Twitter schreibt jemand, während er die Welt an einem traumfhaften Sonnenuntergang teilnehmen lässt: "Wie läuft eure Quarantäne so?"



Eine andere Userin teilt eine paradiesische Aussicht und hat sich ein eigenes Ziel für die Quarantäne gesetzt: Seit sie nicht mehr raucht, hat sie die Aussicht nicht mehr von draußen bewundert. Das ist nun vier Jahre her. Jetzt soll sich das ändern.

Auf dem Profil von Dailywindowsview werden solche und ähnliche Einblicke in herrliche Ausblicke geteilt. Dort finden sich ausschließlich Aussichten von Fenstern. In Europa hat sich etwas ähnliches bereits vor einem Monat unter dem Hashtag #EuropeFromAWindow auf Instagram etabliert.

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