Jetzt verbietet die Regierung sogar Tinder-Dates

In Österreich herrscht Lockdown.
In Österreich herrscht Lockdown.picturedesk.com
Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) hat eine neue Version der Corona-Verordnung auf den Weg gebracht, die einige Verschärfungen enthält.

Am Freitag tritt eine Änderung der Covid-19-Notmaßnahmenverordnung in Kraft, die eine Reihe neuer Maßnahmen und Konkretisierungen bringt. Neben einer Masken-Ausnahme für Gehörlose ist auch der Nikolo-Besuch geregelt.

Folgende neuen Regeln gelten ab Freitag:

Als engste Angehörige, mit denen man sich treffen darf, gelten nur Eltern, Kinder und Geschwister. Nicht aber die Großeltern. Die Ausnahme ist die Aufsicht minderjähriger Kinder. Das können auch Großeltern tun.

Personen aus einem Haushalt dürfen nur noch eine Person aus einem anderen Haushalt treffen, nicht mehrere Personen aus dem anderen Haushalt auf einmal.

Als "Bezugspersonen", mit denen ja Treffen erlaubt sind, gelten nur Menschen, mit denen man mehrmals pro Woche physischen Kontakt hatte. Reine Internetbekanntschaften zählen nicht dazu. Die Regierung verbietet damit de facto Tinder-Dates und Co.

Zu den beruflichen Gründen, aus denen man die eigene Wohnung verlassen darf, zählen auch ehrenamtliche Tätigkeit, also Auftritte als Nikolo.

Die Erholung im Freien ist auch zusammen mit den Menschen erlaubt, mit denen man sich treffen kann, also Bezugspersonen und enge Angehörige.

Waffengeschäfte dürfen nicht an Privatpersonen verkaufen, nur an berufliche Abnehmer, etwa Jäger oder die Polizei.

Körpernahe Dienstleistungen sind nur an Betriebsstätten erlaubt. Hausbesuche von Friseuren sind also verboten.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
CoronavirusPolitikÖsterreich

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen