Jetzt wird Daniel Küblböck wirklich für tot erklärt

Vor sechs Monaten sprang der ehemalige DSDS-Kandidat von Bord eines Kreuzfahrtschiffs. Seine Familie möchte jetzt abschließen und lässt ihn für tot erklären.
Ein halbes Jahr ist Daniel Küblböck bereits verschwunden. Der bekannte deutsche Sänger sprang von Bord des Kreuzfahrtschiffs AIDAluna - "Heute" berichtete.

Seitdem gilt er als vermisst, sämtliche Suchaktionen blieben erfolglos. Nach Ablauf einer Frist von sechs Monaten ist es möglich, eine vermisste Person für tot zu erklären.

Für Familie und Freunde ist das ein wichtiger Schritt, um Abschied nehmen zu können und sich um Erbangelegenheiten zu kümmern.



Suizidgedanken? Holen Sie sich Hilfe, es gibt sie.

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Aktuell wird ein Todesermittlungsverfahren durchgeführt. Oberstaatsanwalt Walter Feiler sagt gegenüber "Bild": "Der Bericht wird noch überprüft. Aber das Fazit ist, dass es sich um einen Suizid handelt."

CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dafür gäbe es Beweismaterial, das von einer der Überwachungskameras auf dem Schiff stammt. Die Aufnahmen zeigen deutlich, wie eine Person über die Reling steigt und von Bord springt.





Auch Günther Küblböck, Daniels Vater, ist davon überzeugt, dass sein Sohn sich das Leben genommen hat.

"Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss", sagt der Vater zu "Bild".

Eine Trauerfeier sei nicht geplant, stattdessen soll eine Gedenktafel für den Entertainer errichtet werden, jedoch im privaten Rahmen.

(rfr)

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