JKU trennt sich von Kepler Society-Chef

Die SS-Lied-Affäre an der Linzer Uni hat nun erste Konsequenzen. (privat, JKU)
Die SS-Lied-Affäre an der Linzer Uni hat nun erste Konsequenzen. (privat, JKU)Bild: keine Quellenangabe
Nach einer Textzeile mit engem Nazi-Bezug in der Broschüre des Burschenbundballs entlässt die JKU den Kepler Society Geschäftsführer Johannes P.

Jetzt ist es fix! Nachdem in den Medien bekannt wurde, dass die Kepler Society – ein Verein der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) – in einem Inserat mit einer SS-Liedzeile ("… so bleiben wir doch treu") wirbt, setzt es jetzt Konsequenzen seitens der Uni.

Die JKU entlässt den Geschäftsführer der Kepler Society Johannes P. Die Begründung von Direktor Meinhard Lukas: "..Das Inserat in der Broschüre des Burschenbundballs hat eine weitere Zusammenarbeit unmöglich gemacht." Die Uni stehe für eine antifaschistische Haltung.

Morgen Abend findet eine außerordentliche Sitzung des Vorstands der Kepler Society statt. Hier wird auf Wunsch von Lukas über weitere Konsequenzen beraten. „Ziel muss eine Neuaufstellung des AbsolventInnenvereins der JKU sein", erklärt Lukas.

Es steht auch eine Anzeige gegen Johannes P. wegen Wiederbetätigung im Raum. Wir berichteten.

(cru)

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