Politik

Job-Studie des Finanzminsteriums kocht weiter auf

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:57

Welche Blüten der Wahlkampf treibt, manifestiert sich weiter in einem Streit um eine Studie des Finanzministeriums, in der vom angeblichen Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen und einen Steuerausfall von 1,26 Mrd. Euro von 2008 bis 2012 wegen der Abwanderung von Konzernen aus Österreich die Rede ist. "Die 'Fekter-Studie' ist eine Falschmeldung", schrieb SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer am Montag in einer Aussendung, nachdem die Firma Nespresso Studieninhalte zuvor massiv in Abrede gestellt hatte.

, in der vom angeblichen Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen und einen Steuerausfall von 1,26 Mrd. Euro von 2008 bis 2012 wegen der Abwanderung von Konzernen aus Österreich die Rede ist. "Die 'Fekter-Studie' ist eine Falschmeldung", schrieb SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer am Montag in einer Aussendung, nachdem die Firma Nespresso Studieninhalte zuvor massiv in Abrede gestellt hatte.

Krainer sieht einen "kläglichen Versuch" des SPÖ-Regierungspartners ÖVP, "den österreichischen Produktions- und Wirtschaftsstandort schlechtzureden", der ins Leere gehe. "Erstens gibt es diese Studie gar nicht; zweitens weisen selbst die von der ÖVP angegebenen Unternehmen die Behauptungen als Falschmeldung zurück", erinnerte Krainer an Nespresso Österreich, das die Studieninhalte zuvor kritisiert hatte.

Die ÖVP verleugne "den erfolgreichen österreichischen Weg, den sie selbst mitgetragen hat", generiere sich als "Oppositionspartei". "Da spielen lediglich wahltaktische Motive eine Rolle", schließt der SPÖ-Parlamentarier daraus.

Finanzministerin Maria Fekter verteidigte die umstrittene Standort-Studie des Finanzministeriums über die angebliche Abwanderung von Betrieben wegen politischer Steuerdebatten einmal mehr und sprach am Montag von Missverständnissen. Fekter betonte, dass ein Teil von Nespresso tatsächlich abgewandert sei. Sollte es diesbezüglich "Missverständnisse" geben, dann "ist mein Haus dabei, das aufzuklären".

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