Job weg, Papa setzte Max (19) auf Straße – nun Happy End

Als Max seinen Job verlor, schmiss ihn sein Vater raus. Die Caritas nahm ihn auf, die Erzdiözese könnte ihm helfen, seinen Traum zu verwirklichen.

Es heißt, "geht irgendwo eine Tür zu, geht woanders eine andere auf". Im Fall des jungen Syrers Max P. (19, Name geändert) dürfte das wirklich zu treffen. Als er seinen Job verlor, verlor Max auch sein Zuhause. Wie berichtet, setzte ihn der Vater nach heftigen Streitereien kurzerhand auf die Straße, seit sechs Wochen lebt Max nun in der Jugendnotschlafstelle "a_way" der Caritas Wien.

Doch Max' Glück scheint sich nun zum Besseren zu wenden: Nach Erscheinen des "Heute"-Artikels meldete sich die Leiterin des Mentoring-Programms "Hands On" der Erzdiözese Wien, Eva Rosewich, in der Redaktion. Sie bietet Max einen Platz im Mentoring-Programm an. 

Profi-Hilfe für Max um Traum von Tischlerlehre zu erfüllen

"Max kann sich gerne bei uns melden. Wir stellen ihm einen passenden Mentor zur Verfügung, damit er seinen Traum von einer Tischlerlehre verwirklichen kann", erklärt Rosewich. Max freut sich sehr über die Chance: Sobald er seinen Pflichtschulabschluss in der Tasche hat, würde er gerne bei dem Programm mitmachen: "Ich kann die Unterstützung sicher gut brauchen".

Beim Programm "Hands On Mentoring" stellen sich Fachleute und Unternehmer aus der Wirtschaft als Mentorinnen und Mentoren ehrenamtlich zur Verfügung und coachen Jugendliche und junge Erwachsene bei der Suche nach einer Ausbildung, einer Lehrstelle oder einem Job. In rund neun Monaten intensiver Einzelbetreuung werden etwa individuelle Stärken und Schwächen ausgelotet, Fähigkeiten gefördert, passende Optionen gesucht, Bewerbungsschreiben verfasst und Bewerbungsgespräche geübt. Das Programm gibt es seit sechs Jahren, pro Jahr werden zwischen 70-100 junge Menschen betreut. Die Erfolgsquote liegt laut "Hands On" bei 90 Prozent. 

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