Kein Gehalt, aber Büro mit Assistenz: Werner Faymann wird nach seinem Kanzler-Abschied Kurator im "Zukunftsfonds", Bundespräsident Fischer bereitet nach der Hofburg das Gedenkjahr 2018 vor.
Kein Gehalt, aber Büro mit Assistenz: bereitet nach der Hofburg das Gedenkjahr 2018 vor.
Werner Faymann hat seine Zeit als Kanzler hinter sich, Heinz Fischer ist noch bis 7. Juli im Amt. Die Regierung gibt den beiden nun neue Perspektiven: Der Ministerrat hat ehrenamtliche Jobs für sie beschlossen. Fischer soll sich in einem "Koordinationsbüro" samt Personal um die Vorbereitungen des Gedenkjahres 2018 kümmern. Da stehen 100 Jahre Republik und 80 Jahre Anschluss an Hitler-Deutschland auf dem Programm.
Faymann wird in das Kuratorium des "Zukunftsfonds" berufen. Dieser fördert Projekte, die etwa dem Gedenken der Opfer des NS-Regimes dienen. Beide erhalten für ihre Tätigkeit kein Gehalt. Faymann hat auch keinen Anspruch auf Fortzahlung seines Kanzler-Salärs (75 % des Aktiveinkommens für bis zu sechs Monate, Anm.). Grund: sein Rückkehrrecht in den Nationalrat. Das nimmt er allerdings nicht in Anspruch.