Johann Lafer (69) macht seinen Fans Hoffnung. Der beliebte Starkoch, der Ende Mai öffentlich gemacht hatte, an einem indolenten Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt zu sein, äußerte sich jetzt zu seinem aktuellen Gesundheitszustand.
"Es geht mir besser, viel besser", verriet der Österreicher. Er sei von der Chemotherapie auf eine Immuntherapie umgestiegen. "Ersteres war jetzt nicht ganz so einfach, muss ich ehrlicherweise sagen. Aber ansonsten, wie man sieht, wächst es", erklärte er mit Verweis auf seine Haare, die wieder wachsen.
Auch seinen Geschmackssinn, den er zeitweise durch die Chemo verloren hatte, kann Lafer wieder besser nutzen, wie es bei RTL.de unter Berufung auf den "Spiegel" heißt. "Ich glaube schon, dass ich bis jetzt vieles richtig gemacht habe", so der TV-Koch.
Trotz der positiven Entwicklung ist die Behandlung noch nicht abgeschlossen. "Es ist natürlich noch nicht so weit, dass ich ganz gesund bin. Aber ich kann sehr zuversichtlich ins nächste Jahr blicken. Das ist wichtig", erklärte Lafer.
In den nächsten zwei Jahren muss der Starkoch regelmäßig Behandlungen durchführen lassen. "Das wünsche ich niemandem, und das möchte ich auch nicht noch mal haben", sagte er über den mühsamen Prozess.
Die Erkrankung hat auch psychische Spuren hinterlassen. Seine frühere grenzenlose Energie und Motivation seien eingeschränkt. "Das ist ein Schicksalsschlag, es ist hart, so ist das Leben. Aber wir kämpfen heute", betonte der 69-Jährige.
Lafer bedankte sich zudem bei allen Menschen, die ihm geschrieben und alles Gute gewünscht haben. Anderen Erkrankten wünscht er ebenfalls alles Gute, "denn das Schicksal ist manchmal nicht einfach".