Bundesheer-Gewerkschaft gegen Experten

Aufstand beim Bundesheer: Gewerkschaft ist gegen Johann Luif
Aufstand beim Bundesheer: Gewerkschaft ist gegen Johann LuifBild: picturedesk.com/APA
Die Bundesheergewerkschaft ist mit der Neubesetzung des Posten im Verteidigungsministerium nicht einverstanden. Man wendet sich nun an den Bundespräsidenten.
Nachdem alle FPÖ-Minister ihre Posten geräumt habe, werden diese nun mit Experten nachbesetzt. Das neue Team erntet allerdings noch vor der Angelobung Kritik. So spricht sich das Bundesheer am Mittwoch klar gegen Generalleutnant Johann Luif als Verteidigungsminister aus. Der Grund: "Einen noch im Dienststand befindlichen Untergebenen des Generalstabschefs als neuen Expertenminister für das BMLV zu entsenden, kann bei den Bediensteten nur auf Unverständnis stoßen", so Amtsdirektor Manfred Haidinger in einer Aussendung.

Treffen mit Van der Bellen?

Luif würde zu sehr polarisieren und wäre somit kein Garant für Stabilität. Stattdessen schlägt die Bundesheergewerkschaft einen pensionierten General vor, der auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass er in stürmischen Zeiten das Ministerium verlässlich und anerkannt steuern konnte. Ein konkreter Name wird aber nicht genannt.

In der Aussendung am Mittwoch wendet man sich nun auch gezielt an den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen und sucht das Gespräch mit ihm. Ob es zu diesem Treffen kommen und man den Posten überdenken wird, ist nicht klar.

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