Angriff zu Jom Kippur – 70 Menschen in Synagoge

Jom Kippur gilt für Juden als höchster Feiertag: Es ist der Tag der Versöhnung. Ausgerechnet an diesem Tag fallen die tödlichen Schüsse vor einer Synagoge in Halle.
Juden feiern mit Jom Kippur den Tag der Reue und Versöhnung. Die Gläubigen verzichten an dem Tag auf Essen, Trinken und Sexualität. Auch Arbeiten, Autofahren, Telefonieren sowie das Nutzen elektronischer Geräte ist verboten.

Die Synagogen sind an diesem Tag immer gut besucht, so auch jene in der deutschen Stadt Halle: 70 bis 80 Menschen sollen sich in der Synagoge befunden haben, als vor der Tür die tödlichen Schüsse fielen. Eine Frau und ein Mann kamen ums Leben.

Der Angreifer soll davor auch versucht haben, in die Synagoge einzudringen. "Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen", sagte der Vorsitzenden der dortigen Jüdischen Gemeinde, Max Privorozki, der "Stuttgarter Zeitung". "Wir haben die Türen von innen verbarrikadiert und auf die Polizei gewartet."

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Chaotische Lage

Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei festgenommen werden. Zunächst wurde vermutet, dass weitere Schützen auf der Flucht seien – dies bestätigte sich jedoch nicht.

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