"Wir sind schockiert"

Judoka bricht Gegner nach Niederlage den Kiefer

Eklat im Judo! Der Georgier Akaki Japaridze unterlag seinenm Gegner Timo Cavelius. Nach der Pleite schlug der Verlierer auf den Deutschen ein.
Sport Heute
07.09.2026, 07:21
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Bei einem deutschen Bundesliga-Kampf im Judo ist es nach dem sportlichen Duell zu einer folgenschweren Attacke gekommen. Der für Leipzig startende Georgier Akaki Japaridze schlug nach seiner Niederlage mit der Faust auf seinen überraschten Gegner Timo Cavelius ein.

Zuvor hatte der deutsche Olympiateilnehmer vom TSV Abensberg seinen Sieg mit einer provozierenden Geste gefeiert.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" verlor Cavelius bei dem Angriff zwei Zähne. Zudem erlitt er einen Kieferbruch. Der Judoka wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert.

Der Leipziger Verein reagierte umgehend und veröffentlichte auf Instagram eine Stellungnahme: "Gewalt hat in unserem Sport keinen Platz. Als Judoka stehen wir für Respekt, Toleranz, Fairness und gegenseitige Achtung."

Leipzig droht nun möglicherweise eine Geldstrafe. Japaridze könnte vom Weltverband sogar lebenslang bestraft werden.

Der 24-Jährige gehört erst seit dieser Saison zum Leipziger Bundesliga-Team und kam bislang zweimal zum Einsatz. Nach dem Wochenende reist er wieder in seine georgische Heimat zurück.

JCL-Kapitän Hannes Conrad zeigte sich erschüttert: "Er hat sich bisher total ruhig und unauffällig verhalten. Jetzt sind wir natürlich schockiert."

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.09.2026, 07:21
Weitere Storys