Im Grazer Stadtpark, im Bereich des Jerusalemplatzes, ereigneten sich in der Nacht vom 28. Mai auf den 29. Mai drei Raubüberfälle. Vorerst unbekannte Täter forderten von insgesamt sieben Männern im Alter zwischen 16 und 18 Jahren Bargeld.
Ihre Forderungen untermauerten die Täter mit verbalen Bedrohungen und in Form von Schlägen und Tritten. Zum Teil wurden die Opfer leicht verletzt. Insgesamt erbeuteten die Tatverdächtigen einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag.
Nach umfangreichen Ermittlungen forschten die Kriminalisten insgesamt acht Tatverdächtige im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aus. Drei der Tatverdächtigen waren österreichische Staatsbürger, fünf der Tatverdächtigen stammen aus dem Irak, aus Afghanistan, aus Syrien sowie aus dem Kosovo.
Bei den Einvernahmen waren die Tatverdächtigen teilweise geständig. Einer der österreichischen Tatverdächtigen (16) wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz auf freiem Fuß angezeigt, die übrigen wurden in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.