15 und 18 Jahre alt

Jugendliche schlugen "aus Langeweile" Autoscheiben ein

Die Polizei konnte zwei Jugendliche aus Russland ausforschen. Sie gaben an, betrunken gewesen zu sein und aus Langeweile gehandelt zu haben.
Erich Wessely
20.07.2026, 10:40
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In der Nacht auf den 4. Juli, in der Zeit zwischen 3:30 und 5 Uhr zogen zwei damals noch unbekannte Täter im Ortsgebiet von Rien bei Waidhofen an der Ybbs im Bereich der Redtenbachstraße eine Spur der Verwüstung.

Im Konkreten beschädigten die Täter in der Redtenbachstraße bei einem Objekt das Türglas einer Garage mit einem unbekannten Gegenstand, um im Anschluss die Heckscheibe des darin befindlichen abgestellten Pkw mit einem Holzstück einzuschlagen.

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Heckscheibe mit Stein eingeschlagen

Dann schlugen vermutlich dieselben Täter bei einem am Straßenrand abgestellten VW-Transporter die Heckscheibe mit einem Stein ein.

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Die Täter gingen offensichtlich weiter in Richtung Waidhofen an der Ybbs und warfen einen Stein auf ein Garagenfenster, wodurch dieses Fenster beschädigt wurde.

Schließlich wurde bei einem in der Hauseinfahrt abgestellten Pkw die Heckscheibe mit einem Stein eingeschlagen und Absperrgitter in den angrenzenden Redtenbach geworfen, dazu Straßenpflöcke aus der Verankerung gerissen.

Die Polizei startete einen Zeugenaufruf, dieser kann nun widerrufen werden: Infolge intensiver Ermittlungsmaßnahmen von Bediensteten der Polizeiinspektion Waidhofen an der Ybbs in Verbindung mit Hinweisen aus der Bevölkerung konnten zwei Staatsangehörige der Russischen Föderation im Alter von 15 und 19 Jahren, wohnhaft im Bezirk Amstetten und in St. Pölten, als Täter ausgeforscht werden.

10.500 Euro Schaden

Die beiden Beschuldigten zeigten sich geständig, die Taten gemeinsam begangen zu haben. Sie seien ihren Angaben zufolge stark betrunken gewesen und hätten aus Langeweile die Beschädigungen durchgeführt, teilte die Landespolizeidirektion mit.

Sie werden wegen Sachbeschädigungen sowie schwerer Sachbeschädigung an die Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 10.500 Euro.

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