Mit einer Wanderung und der Segnung des neuen Gipfelkreuzes durch Seitenstettens Altabt Berthold Heigl wurde am Prochenberg "ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Ehrenamt und Heimatverbundenheit" gesetzt“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP).
Mikl-Leitner würdigte dabei den Einsatz der vielen Freiwilligen in den Alpinvereinen, die jährlich mehr als 200.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich leisten, um über eine halbe Million Tagesgäste und rund 11.000 Nächtigungsgäste betreuen.
Es gehe um viel mehr als um die Pflege von Wanderwegen, so Mikl-Leitner: "Es geht um den Erhalt unserer Schutzhütten, die mehr als Orte für eine gemütliche Einkehr sind. Sie sind Schutzräume und Begegnungsorte, Teil unserer Bergkultur und maßgeblich für eine funktionierende alpine Infrastruktur."
Deshalb unterstützt das Land mit dem NÖ Schutzhütten-Paket die vier großen Alpenvereine bis 2028 mit 1,2 Mio. Euro. Aus diesen Mitteln habe auch die Sanierung der 1888 errichteten Prochenberg-Hütte profitiert.
Zum neuen Gipfelkreuz hieß es: Das viereinhalb Meter hohe Gipfelkreuz, das mit Unterstützung der Firma Welser Profile, beteiligter Betriebe, des Stifts Seitenstetten und der Gemeinde Ybbsitz realisiert und per Hubschrauber auf den Gipfel transportiert wurde, zeige perfekt: "Manchmal braucht es neben Überzeugung, Zusammenhalt und Tatkraft eben auch moderne Technik, damit etwas Großes entstehen kann."