Junger Mann verletzte mit Messer zwei Kontrahenten

In Wien-Floridsdorf kam es zu der Auseinandersetzung.
In Wien-Floridsdorf kam es zu der Auseinandersetzung.Leserreporter
Nach einer wilden Messerstecherei in Wien-Floridsdorf musste nun der Angreifer vor Gericht. Zwei Opfer hatten Schnittverletzungen erlitten.

Es waren wilde Szenen, die sich Anfang März in Wien-Floridsdorf abgespielt hatten. In der Nähe der Freytaggasse in Floridsdorf war es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten gekommen.

Polizeihubschrauber im Einsatz

Augenzeugen berichten damals gegenüber "Heute", sie hätten einen jungen Mann mit stark blutenden Schnittverletzungen gesehen. Ein Polizeihubschrauber war zur späten Stunde ebenfalls in der Luft und suchte mit dem Nachtsichtgerät nach verdächtigen Personen - mehr dazu hier.

Opfer erlitten Stichverletzungen

Beim Prozess, einer Schöffenverhandlung, gestern in Wien wurde ein junger Mann aus der U-Haft in den Gerichtssaal geführt. Anders als noch im Polizeiprotokoll zeigte er sich vor Gericht geständig. Im Zuge der Auseinandersetzung soll er ein Messer gezückt und zwei Kontrahenten verletzt haben. Die Opfer erlitten Stichverletzungen, hatten noch Glück. Auch eine dritte Person, ein völlig unbeteiligter Passant, soll der Angreifer versucht haben, zu attackieren. Das Opfer blieb aber unverletzt.

Vor Gericht sagte der Angeklagte nichts zu seinem Motiv, sondern schwieg. Er meinte nur, dass es ihm leid tue. Hintergrund der Auseinandersetzung dürfte ein Streitfall wegen der Nationalität gewesen sein.

Das Urteil: 15 Monate teilbedingte Haft, davon fünf Monate unbedingt, dazu Bewährungshilfe und der Angeklagte muss ein Anti-Aggressionstraining machen.

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