Zlatko Junuzovic hat in seiner Karrire schon viel erlebt. Ein Cup-Finale ohne Zuschauer war aber auch für den Routinier Neuland. Und auch das Stemmen eines Pokals steht beim 32-Jährigen nicht an der Tagesordnung. Denn der 5:0-Erfolg gegen Austria Lustenau sicherte dem Salzburg-Spieler erst die dritte Trophäe seiner Karriere - nach dem Double in der Vorsaison.
"Wir waren alle extrem fokussiert, auch wenn der Rahmen nicht der schönste war", sprach Junuzovic die leeren Ränge im Wörthersee-Stadion an. "Doch wir haben gezeigt, dass wir auch in solchen Situationen Gas geben können. Das 1:0 war der Dosenöffner."
Der ehemalige ÖFB-Teamspieler nahm ein besonderes Andenken aus dem Finale mit: eine Platzwunde. Per Turban-Verband wurde die blutende Wunde versorgt. Beschert hat sie ihm Lustanau-Spieler Tiefenbach. "Ich habe meinen Kopf in der Aktion noch schnell weggedreht, weil ich den Schuh gesehen habe. Ich habe es halt abbekommen. Dann griff ich mir auf den Kopf und da war Blut. Aber es ist halt passiert", nahm Junuzovic die Aktion sportlich. "Vielleicht schau ich ja jetzt fescher aus", lieferte er noch einen amüsanten Sager hinterher.