Just Dance 2019 im Test: Tanzen geht immer

Just Dance 2019 bringt keine Revolution der Serie. Der Titel zeigt sich aber aufgeräumter und das Abshaken zu heißen Hits ist ein Dauerbrenner.
Seit dem ersten Just Dance – vor neun Jahren auf der Nintendo Wii – ist viel Zeit vergangen und die Anzahl der inzwischen erschienenen Just-Dance-Spiele lässt sich nur schwer im Überblick behalten. Mit Just Dance 2019 ist nun die neuste Auflage des Ubisoft-Tanztitels für Wii, Wii U, Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und Xbox 360 erschienen.

Auch sie bleibt dem Erfolgsfaktor der Serie treu: Der Spieler soll die Tanzbewegungen der Figur am Bildschirm zu den neuesten Hits von Dua Lipa, Camilla Cabello oder Bruno Mars möglichst genau nachmachen und damit Punkte sammeln. Wobei Just Dance 2019 das Rad nicht neu erfindet – im Gegenteil. Statt zusätzlicher Modi oder neuer Funktionen gibt es eine Reduzierung auf das Kern-Gameplay.

Gespielt wird mit den Bewegungscontrollern der jeweiligen Plattform beziehungsweise mit der Just-Dance-App. Egal ob Controller oder Smartphone in der Hand, wieder wird die Bewegung des Tänzers analysiert, mit dem Choreographen am Bildschirm verglichen und das Punktekonto hochgeschraubt. Was Just Dance schon bisher ausgezeichnet hat: jede Altersgruppe und selbst Nichttänzer haben Spaß dabei, vor dem TV-Gerät herumzuhüpfen.

Zurück zum Ursprung

Waren ältere Just-Dance-Titel noch mit Modi überflutet, finden man hier nur fünf Menüpunkte, von denen man drei erst freischaltet, wenn man sich in Just Dance 2019 etwas eingespielt hat. Eingespielt heißt: es müssen ein paar Lieder im Menü "Songs" getanzt werden, dann hat man Zugriff auf die restlichen Inhalte. Dort findet man dann die Punkte "Home", "Playlisten" und "Profil". Die Suche ist sofort freigegeben.

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CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Home" gleicht dem bisherigen Auswahlmöglichkeiten, die Just Dance bisher bot. Hier finden sich Anleitungen, neue Songs und Empfehlungen – gänzlich neu ist nur der "World Dance Floor". In diesem Modus tritt man online aus Spieler aus der ganzen Welt an und versucht, das Gegenüber bei den Punkten zu schlagen. Das Besondere: Getanzt werden mehrere Leider hintereinander und es treten immer rund 100 Spieler beim Kampf um den Highscore gegeneinander an. Eine super Motivation, um in der Rangliste aufzusteigen und immer mal wieder reinzuschauen.

Motivation, aber kein Muss

Mehrere Songs hintereinander kann man aber auch alleine über die Playlisten tanzen. Die Auswahl ist dabei gewaltig und bietet Einsteiger- und Profilisten, personalisierte Sortiments oder auch Jahreszeit-abhängige Auswahlen an. An Abwechslung mangelt es Just Dance 2019 eindeutig nicht. 40 ganz neue Songs halten zudem in Just Dance 2019 Einzug. Wem das nicht reicht, kann über den kostenpflichtigen Dienst Just Dance Unlimited auf eine Auswahl von über 400 Musikstücke zugreifen.



Für Motivation in Just Dance 2019 sorgt auch das Profil, in dem man immer neue Avatare und Items freischalten und so seinen Spiel-Auftritt gestalten kann sowie sich täglichen Herausforderungen stellt. Insgesamt hat sich Just Dance 2019 nicht neu erfunden, sondern ging wieder Richtung der Kernelemente der älteren Titel. Und diese funktionieren weiter super: es macht einfach Laune, das Tanzbein zu schwingen. Wer aber Just Dance 2016 oder eine spätere Auflage besitzt, hat wenig Kaufargumente, denn die Änderungen halten sich in Grenzen und über den Unlimited-Dienst von Ubisoft kann man sich neue Musik auch in die älteren Spiele holen. (rfi)

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