"Kärcher Dampfreiniger" im Test: Allrounder für Zuhause

Putzen ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung der Österreicher. Gerade deshalb haben wir den Kärcher-Dampfreiniger einem Härtetest unterzogen.

Mit Staubsaugen und -wischen wird oft nur oberflächlich das Zuhause gereinigt. Bei hartnäckigem und tiefgehendem Schmutz muss oft die eigene Muskelkraft herhalten, womit man schnell an seine Grenzen geht. Deshalb haben wir uns den "Kärcher SC 3 Upright EasyFix Premium" genauer angesehen und ihn einem Härtetest unterzogen.

Für Fliesen, Holz und Teppich geeignet

Der "SC 3" ist mit einem Gewicht von über drei Kilo kein Leichtgewicht, was uns bei der ersten Inbetriebnahme gleich aufgefallen ist. Zwar liegt der Dampfreiniger gut in der Hand, trotzdem drückt das Gewicht auf den Arm und erschwert nach längerer Zeit die Benutzung. Positiv aufgefallen ist aber besonders die Handhabung: Der "SC 3" ist gelenkig und erinnert, trotz Kabel, an einen Akku-Staubsauger. Dadurch fällt die Anwendung gleich um einiges einfacher und man ist auch motivierter, schnell nach dem Dampfreiniger zu greifen.

Vor der ersten Inbetriebnahme mussten wir, dank der mitgelieferten Entkalkungskartusche, die Wasserhärte einstellen und den Wasserbehälter auffüllen, aber das war's auch schon wieder mit der Vorarbeit. Den Dampfreiniger konnten wir also gleich in Betrieb nehmen. Der "SC 3" verügt über die drei voreingestellte Dampfmengenregulierungen wie Holz, Fliesen und Teppich, wodurch die Dampfmenge reguliert wird.

Einfache und schnelle Reinigung

Um ein Gefühl für den Dampfreiniger zu bekommen, haben wir uns zuerst an den Fliesenboden der Küche, der schnell mal schmutzig wird, gewagt. Die Bodentücher lassen sich mit einem Klettverschluss anbringen und, wenn man möchte, kontaktlos auch wieder abziehen. Nach wenigen Sekunden war der Dampfreiniger auch schon so weit aufgeheizt, dass wir ihn mühelos über die Fliesen schieben konnten. An den etwas pickigeren Stellen hat es genügt, ein zweites Mal drüberzufahren, um den Boden zu säubern. Allerdings wurden die Fugen zwischen den Fliesen nicht ausreichend gereinigt, egal wie oft wir darübergewischt haben.

Um den Dampfreiniger weiter zu fordern, haben wir ihn auf dem neu gelegten Parkettboden ausprobiert, der außerdem noch von feinem Sägemehl überzogen war, den der Staubsauger nicht aufsaugen konnte. Obwohl bei der Holzboden-Stufe der Dampf um einiges geringer ist und es so aussieht, als würde kaum Wärme entstehen, waren wir überrascht, wie schmutzig das benutze Bodentuch nach der Reinigung war und wie sauber sich der Boden selbst angefühlt hat.

Auch auf einem Perserteppich kam der "SC 3" mit dem mitgelieferten Teppichgleiter zum Einsatz: Die erhöhte Dampfbildung ging so tief in den Teppich hinein, dass die Wärme noch auf der Unterseite zu spüren war. Feucht war der Teppich an dieser Stelle allerdings nicht.

Fazit

Als Dampfreiniger-Neuling haben wir uns im Umgang und der Handhabung mit dem "Kärcher SC 3 Upright EasyFix Premium" ziemlich leicht getan. Die anfängliche Skepsis, den Holzboden oder den Teppich auf irgendeine Weise zu beschädigen, war im Nachhinein unbegründet. Durch die drei Programme konnten wir die Holzböden und Teppiche gründlich reinigen. Auch die Fliesen wurden sauber, nur in die Fugen dazwischen konnte der Dampf leider nicht gelangen.

Der Dampfreiniger ersetzt übliche Haushaltsprodukte wie einen Wischmopp und auch bei der Teppichreinigung, die meistens von Hand erledigt werden muss, ist keine Bürste mit Essig-Wasser mehr nötig. Durch die einfache Handhabung und die schnelle Reinigung möchten wir den Dampfreiniger nicht mehr missen.

Rhea Schlager ist "Heute"-Redakteurin und bloggt auf r[h]ealized. Ihre privaten Leidenschaften rund um Videospiele, Literatur und Häkeln sind die Hauptthemen ihres Blogs.

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