Klagenfurts Bürgermeisterin (SPÖ) muss in die Stichwahl

Am Montag wird das Endergebnis der Wahlen erwartet.
Am Montag wird das Endergebnis der Wahlen erwartet.GERT EGGENBERGER / APA / picturedesk.com
In vielen Gemeinden stehen die Ergebnisse der Kärntner Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen fest. Am Montag wird das Endergebnis erwartet. 

In Kärnten haben am Sonntag Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahlen in allen 132 Gemeinden stattgefunden.  Wahlberechtigt waren 465.256 Menschen. 105.612 Wahlkarten wurden dieses Mal in Kärnten ausgegeben, so viele wie nie zuvor. 

Wie die APA am Sonntagabend berichtet, muss die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Kärnten in zwei Wochen in eine Stichwahl. Ihr Konkurrent, Vorgänger Christian Scheider (Team Kärnten) lag - ohne Wahlkarten - knapp vor ihr. Er erzielte 33,3 Prozent, Mathiaschitz 32,1 Prozent der Wähler-Stimmen. Die übrigen Kandidaten sind abgeschlagen, der FPÖ-Kandidat Wolfgang Germ erreichte gerade einmal elf Prozent.

Erste Ergebnisse im groben Überblick

Insgesamt traten in Klagenfurt elf Listen an. Die SPÖ erzielte bei der Gemeinderatswahl 30 Prozent, das Team Kärnten 24,6 Prozent, die ÖVP kam auf 14,6 Prozent. Die FPÖ erreichte 11,7 Prozent der Stimmen, die Grünen kamen auf 8,7 Prozent, und die NEOS auf 5,8 Prozent. 

 Das Ergebnis mit Wahlkarten wird erst am Montag vorliegen.

Weiters teilte die APA auch die Ergebnisse für Wolfsberg mit. Hier erzielte Stadtchef Hannes Primus (SPÖ) ohne Wahlkarten 65 Prozent der Stimmen, die SPÖ kam auf 58,5 Prozent. In Villach erreichte der SPÖ-Bürgermeister Günther Albel 58,9 Prozent, im Gemeinderat srzielte er 50 Prozent. Albel hat seine Wiederwahl damit sicher.

Feldkirchens ÖVP-Bürgermeister Martin Treffner erzielte bei den Wahlen 55 Prozent. In St. Veit/Glan verzeichnete SPÖ ein starkes Wachstum und erreichte 61,5 Prozent, SPÖ-Stadtchef Martin Kulmer kam in St. Veit auf 67,7 Prozent und kann schon feiern, so die APA. Der Bürgermeister in Völkermarkt, Markus Lakounigg, dürfte im ersten Wahlgang durch sein - erzielt hat er 53,5 Prozent.

In Spittal muss SPÖ-Bürgermeister Gerhard Pirih in die Stichwahl. Er schaffte 33,3 Prozent, sein Vorgänger Gerhard Köfer (Team Kärnten) liegt mit 38 Prozent vor ihm. Im Gemeinderat ist das Team Kärnten mit 31 Prozent ebenso knapp vor der SPÖ (30,1). In Hermagor schaffte Ronacher mit den Wahlkarten 44,2 Prozent, Astner zählte 37,6 Prozent der Stimmen. Hier gewann die SPÖ vier Prozent dazu und erzielte 43,6 Prozent. Auch die ÖVP verzeichnete einen Anstieg von 30,7 auf 33,4 Prozent.

In Kötschach-Mauthen hielt die SPÖ den Bürgermeister: Josef Zoppoth verlor zwar zweistellig, kam aber trotzdem auf mehr als 66 Prozent, teilt die APA weiter mit. Sein ÖVP-Konkurrent Christoph Zebedin legte zweistellig zu und kam auf 33,6 Prozent. In Kirchbach im Gailtal muss FPÖ-Bürgermeister Hermann Jantschgi in die Stichwahl. Er hat mehr als neun Prozent verloren und erzielte nur 39,1 Prozent. Sein Konkurrent in zwei Wochen ist Markus Salcher (SPÖ), er erzielte 45,49 Prozent der Stimmen.

Gurk: Freiheitlich auch nach Kampl

Gurk, wo Langzeit-Bürgermeister Siegfried Kampl nicht mehr angetreten ist, bleibt hingegen weiterhin freiheitlich. Siegfried Wuzella schaffte es mit 56,26 Prozent im ersten Anlauf. In der Gemeinde Weißensee wird es in zwei Wochen eine Stichwahl geben. Bei den Gemeinderatswahlen blieb die Kommune Lesachtal fest in ÖVP-Hand, verlor aber ein paar Stimmen, während die SPÖ zweistellig zulegte, so die APA.

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