Der Traum von satten Gewinnen zerplatzte schon nach wenigen Wochen. Eine 30-jährige Frau aus Villach ist Opfer eines Anlagenbetrugs geworden, sie erstattete jetzt Anzeige.
Die Vorgeschichte: Ende Juni 2025 ist die Kärntnerin auf eine Online-Plattform gestoßen, auf der mit Kryptowährungen gehandelt wird. Zuerst hat sie dort einen kleinen Betrag investiert. Weil sich ihr Kryptokonto gut entwickelt hat, hat sie später noch einmal einen niedrigen dreistelligen Betrag überwiesen.
Auch ein Freund von ihr hat auf dieser Plattform investiert – bei ihm war es ein niedriger fünfstelliger Betrag. Diesen hat er dann auf das Wallet der Frau übertragen. Die Gewinne sind weiter gestiegen. Doch als die 30-Jährige das Geld an ihren Freund zurücküberweisen wollte, war das plötzlich nicht mehr möglich. Das Wallet war eingefroren, es konnten keine Transaktionen mehr gemacht werden.
Die Frau wurde dann mehrmals unter verschiedenen Vorwänden aufgefordert, noch mehr Geld zu überweisen, damit sie wieder Zugriff auf ihr Konto bekommt. Das hat aber nichts gebracht. Am Ende hat die 30-Jährige durch diesen Betrug einen Schaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich erlitten.