Kahlenberger "Walddusche" wird Fall für Sima

Das Rätsel um die "Sommerspritzer" in Wäldern und Weinbergen erreicht nun auch Stadträtin Sima. Die ÖVP Wien fordert in einer Anfrage Antworten.

Eine Nebeldusche im Wald? Nachdem "Heute" über den "Sommerspritzer" am Kahlenberg(Döbling) berichtet hat, wird nun auch der Rathausklub der ÖVP Wien aktiv. In einer Anfrage an die zuständige Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) will die Klubchefin der ÖVP Wien Elisabeth Olischar nun Antworten.

Etwa warum die Stadt "schattige Plätze" wie im Wald oder Standorte in Weinbergen und dünnbesiedelten Gebieten als Aufstellungsort gewählt hat und wieviel die Aufstellung bzw. Abmontage der "Sommerspritzer" gekostet hat. Oder warum fünf von sieben der Hydranten-Nebelduschen-Kombinationen – laut Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) steht bzw. stand keine einzige im urbanen Döbling, wo es tatsächlich heiß wird – wieder abgebaut wurden. 

"Stadträtin Sima sollte statt klein-klein Projekten lieber auf die großen Themen setzen, wenn es um die Abkühlung der Stadt geht. Eine Nebeldusche mitten im Wienerwald in Döbling hilft niemanden. Wir haben die Sinnhaftigkeit und den tatsächlichen Mehrwert der Sprühnebelduschen für die Wienerinnern und Wiener von Anfang an hinterfragt. Und wir behielten recht – bei der Aktion hakt es an allen Ecken und Enden", so Olischar gegenüber "Heute".

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