Kampf für Kreuz im Kindergarten

In den niederösterreichischen Kindergärten wird es weiterhin Kreuze geben. Werte und Traditionen haben noch niemandem geschadet, reagiert VP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner auf die Drohung eines Vaters, dass er die Kreuze und christlichen Feste in Kindergärten vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten möchte.

Solange ich für Kindergärten zuständig bin und solange die Mehrheit der Kinder Christen sind, wird es auch weiterhin Kreuze und christliche Feiern geben, bleibt Landesrätin Mikl-Leitner von der Klage unbeeindruckt. Diözesanbischof Klaus Küng gibt zu bedenken, dass es in den vergangenen 200 Jahren immer die Diktatoren waren, die am eifrigsten religiöse Symbole entfernt haben.

Er fragt sich, welche Bedrohung es für ein Kind sein kann, mit Symbolen von Religionsgemeinschaften konfrontiert zu sein: Wenn der Vater des Kindes in seinem Haus kein Kreuz haben will, ist das zu respektieren. Wenn er sein Kind in einen öffentlichen Kindergarten schickt, sollte er aber die Einstellung der Mehrheit respektieren.

Elisabeth Czastka

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