Kanzler Kurz sieht nun "Game Changer" in der Pandemie

Besuch von BK Sebstian Kurz bei der Firma Kwizda in Leopoldsdorf. 27.11.2020, Foto: Dragan Tatic
Besuch von BK Sebstian Kurz bei der Firma Kwizda in Leopoldsdorf. 27.11.2020, Foto: Dragan TaticDRAGAN TATIC / BKA
Ab Jänner soll Österreichs Bevölkerung gegen Corona geimpft werden. Dazu ist auch eine ausgeklügelte Logistik erforderlich.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) besuchte heute gemeinsam mit Robin Rumler, dem Geschäftsführer der Pfizer Corporation Austria, Renée Gallo-Daniel, der Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller ÖVIH und Thomas Brosch, dem Geschäftsführer von Kwizda Pharmahandel, das Unternehmen Kwizda Pharmadistribution in Leopoldsdorf bei Wien, um sich ein Bild über die logistischen Herausforderungen der Impfstoff-Distribution zu machen.

Diese Woche wurde im Ministerrat die Impfstrategie des Bundes verabschiedet. Laut der Regierung soll jedem, der sich impfen lassen möchte, ein Impfstoff zur Verfügung gestellt werden. Hier nimmt die Logistik eine Schlüsselrolle ein. In Österreich laufen bereits Vorbereitungen, um die Logistik der Impfstoffe zu gewährleisten. Neben dem Gesundheitsministerium und privaten Unternehmen kommt auch dem Bundesheer in Planung und Begleitung der operativen Umsetzung eine wesentliche Rolle zu.

"Gemeinsamer Kraftakt"

"Die Impfung gegen das Coronavirus wird der Game Changer in der Bekämpfung der Pandemie. Mittlerweile haben wir die Gewissheit, dass wir schon ab Jänner beginnen werden zu impfen und somit im nächsten Sommer schon wieder zur Normalität zurückkehren können. Die Vorbereitungen zur Umsetzung der österreichischen Impfstrategie laufen auf Hochtouren. Das wird ein gemeinsamer Kraftakt in ganz Österreich und es ist schön zu sehen, dass die Logistik schon gut vorbereitet ist", so Kurz.

Alle Mitglieder des Verbands der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler (PHAGO) rüsten ihre Standorte nun weiter aus, um die unterschiedlichen Anforderungen an die Logistik aller Corona-Impfstoffe erfüllen zu können. "Egal, ob es eine Lagerung bei -70 Grad ist wie für den Impfstoff von Pfizer-BioNtech nötig, oder 2-8 Grad wie für das Produkt von Astra Zeneca. Bis Jahresende 2020 werden wir in der Lage sein, Millionen Impfdosen bei -70 Grad zu lagern und in weiterer Folge zu verteilen", so Thomas Brosch, Geschäftsführer von Kwizda Pharmahandel und Vorstandsmitglied des PHAGO. "Auch alle andere in Diskussion stehenden Temperaturbereiche können von den über ganz Österreich verteilten 23 Standorten der Arzneimittelgroßhändler abgedeckt werden."

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