Politik

Kanzler Kurz reist nach Serbien, dann in Kosovo

Sebastian Kurz (VP) trat am Montag seine Westbalkan-Reise an. Geplant sind unter anderem Treffen mit Serbien und dem Kosovo.

Heute Redaktion
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Kanzler Kurz (li.) tritt heute seine Westbalkan-Reise an.
Kanzler Kurz (li.) tritt heute seine Westbalkan-Reise an.
Bild: keine Quellenangabe

In Belgrad wird Kurz am heutigen Montag auf den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und Ministerpräsidentin Ana Brnabic treffen, bevor es noch am selben Abend für den österreichischen Kanzler weiter in den Nachbarstaat Kosovo gehen wird. Dort sind ebenfalls Treffen mit dem kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci und dem Premierminister des noch jungen Staates, Ramush Haradinaj, geplant.

Kurz will seinen Besuch im Kosovo außerdem dafür nutzen, um den dort stationierten österreichischen Soldaten einen Besuch abzustatten. Momentan sind dort noch immer 417 Bundesheer-Soldaten im Einsatz.

Heikle Mission für den Bundeskanzler

Die kurze Reise könnte sich für den österreichischen Kanzler als Spaziergang auf des Messers Schneide erweisen, denn die Beziehungen zwischen Serbien und dessen ehemaliger Provinz Kosovo sind nach wie vor angespannt, was primär daran liegt, dass Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nach wie vor nicht anerkennt.

Vor allem die jüngsten Ankündigungen des Kosovo, jetzt eine eigene Armee aufbauen zu wollen, sorgten in Serbien für starke Kritik. In dieser angespannten Situation will Kurz "zu weiteren Fortschritten im Dialog zwischen Belgrad und Prishtina ermutigen". Denn nur, wenn dieser noch immer schwelende Konflikt endgültig beseitigt werden könnte, wäre damit eine der "Grundvoraussetzungen" für einen möglichen späteren EU-Beitritt des Kosovo erfüllt, so der Kanzler sinngemäß.

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    Sabine Hertel

    (red)