Kanzler sagt, wie wir alle den Herbst retten können

"Wir haben mit der 3G-Regel in Österreich ein sehr gutes Sicherheitsnetz", sagt Kanzler Kurz.
"Wir haben mit der 3G-Regel in Österreich ein sehr gutes Sicherheitsnetz", sagt Kanzler Kurz.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Optimistisch, aber vorsichtig: So müsse sich Österreich mit Auftauchen neuer Corona-Mutationen verhalten, sagt der Kanzler. Was jetzt gefragt sei.

"Die Situation entwickelt sich in Deutschland wie in Österreich sehr gut mit niedrigen Ansteckungszahlen. Wir haben mit der 3G-Regel in Österreich ein sehr gutes Sicherheitsnetz, wir setzen auf FFP2-Masken und, was in Österreich einzigartig ist, wir haben eine sehr hohe Dichte an Tests", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zur Corona-Standortbestimmung im Vorfeld eines Treffens mit dem deutschen Top-Virologen Christian Drosten.

Die Delta-Variante müsse Österreich nun ernstnehmen und genau beobachten, so Kurz, "aber es besteht kein Grund zur Panik, denn alle Impfstoffe, die wir verwenden, wirken auch gegen die Delta-Variante". Daher könne die Botschaft nur sein: "impfen, impfen, impfen", so der Kanzler. Gegen die Delta-Variante werde es entscheidend sein, "dass sich möglichst viele zwei Mal impfen lassen", so Kurz. Zahlen aus Großbritannien würden laut ihm zeigen, dass man mit zwei Impfungen von Biontech/Pfizer oder AstraZeneca sehr gut gegen die Delta-Variante geschützt sei.

"Immer ein kleines Restrisiko"

Es sei "gerade im Hinblick auf den Herbst und die kältere Jahreszeit von entscheidender Bedeutung, dass über den Sommer möglichst viele Menschen geimpft werden", sagt der Kanzler. Klar sei auch, dass trotz der guten Entwicklung in ganz Europa weiter Vorsicht geboten sei und Virus-Varianten wie die aktuelle Delta-Variante sehr ernst genommen werden müssen. "Das beste Mittel gegen eine erneute Ausbreitung oder weitere Welle ist die Impfung", sagt der Kanzler.

Die steigende Impfbereitschaft in der Bevölkerung und der Impf-Fortschritt würden die Regierung aber "positiv und optimistisch" stimmen. "Auch wenn derzeit die Öffnungsschritte und Rückkehr zur Normalität im Vordergrund stehe, besteht aber immer ein kleines Restrisiko", so Kurz. 

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