Kanzler sagt, wie wir Weihnachtsfest retten können

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) während des Pressefoyers nach einer Sitzung des Ministerrates per Videokonferenz am Mittwoch, 25. November 2020, in Wien.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) während des Pressefoyers nach einer Sitzung des Ministerrates per Videokonferenz am Mittwoch, 25. November 2020, in Wien.picturedesk.com/APA/Roland Schlager
Bis 7. Dezember befindet sich das Land noch im Lockdown. Und danach? Kann es ein besonnenes Weihnachtsfest mit der Familie geben? Das sagt Kurz dazu.

Am Rande der Pressekonferenz zum Ministerrat, bei dem die Impfstrategie in drei Phasen für das Jahr 2021 beschlossen wurde, gaben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auch einen ungewohnt düsteren Einblick in die aktuelle Corona-Situation in Österreich.

"Daumen Mal Pi haben wir etwa 100.000 Personen, die infiziert sind, ohne es zu wissen", schilderte Kurz die dramatischen Ausmaße, die die Pandemie in Österreich womöglich erreicht hat. Diese riesige Dunkelziffer soll nun durch die am ersten Dezember-Wochenende beginnenden Massentests möglichst weitgehend aufgedeckt werden. 

Massentests seien zwar kein "Allheilmittel", aber ein wichtiger Beitrag, um einen weiteren Lockdown zu verhindern, betonte der Kanzler. Dann stellte ihm ein Reporter die Frage, die wohl ganz Österreich auf der Zunge liegt: "Wie können wir das Weihnachtsfest retten?"

Kurz hatte darauf eine klare Antwort: "Ganz einfach, in dem wir am Heiligen Abend möglichst wenige Infizierte haben!".

Es sei eine große Gefahr, vor allem für Ältere, wenn das Virus von Familienmitgliedern womöglich unwissentlich ins Haus getragen werde. Mit Hinblick auf die Corona-Regeln – ein Teil davon wird sicher bis Jahresende in Kraft bleiben – und Massentests, sagte Kurz: "Jeder Schritt, der gesetzt wird, ist hilfreich, ein sicheres Weihnachtsfest zu verbringen."

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (G) während des Pressefoyers
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (G) während des Pressefoyerspicturedesk.com/APA/Roland Schlager
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