Kanzler verrät: "Arbeiten gerade an Plänen für Herbst"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) feilt an den Plänen, um gut durch Herbst und Winter zu kommen.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) feilt an den Plänen, um gut durch Herbst und Winter zu kommen.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz verrät, feilt man gerade an den Corona-Plänen für den Herbst. Zentrales Ziel: Mehr Menschen zur Impfung zu bewegen.

"Es ist wichtig, dass sich in Österreich noch mehr Menschen impfen lassen, damit wir gut durch den Herbst und den Winter kommen", erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz auf Facebook. Dazu wiederholt er seine Aussagen auf dem "Puls 4-Sommergespräch": "Wir arbeiten gerade an den Plänen für den Herbst. Unser absolutes Ziel muss es sein, die Impfquote weiter zu steigern. Wir haben in Österreich mittlerweile 60 Prozent der Menschen, die sich impfen haben lassen."

Laut dem Kanzler gebe es dabei Altersgruppen, in denen die Durchimpfungsrate über 90 Prozent betrage. Er warnt aber davor, sich auf dem Erreichten auszuruhen: "Zum Beispiel Portugal, die sehr getroffen waren von einer sehr harten dritten Welle, wo sehr viele Menschen auch noch in diesem Jahr ihr Leben verloren haben an Corona – die haben mittlerweile eine Durchimpfungsrate von über 85 Prozent."

"Wer nicht geimpft ist, wird sich früher oder später anstecken"

Geht es nach Kurz, müsse man junge Menschen "noch stärker in die Impfung bringen". Wie, auch das soll offenbar Thema bei den derzeit laufenden Beratungen der Bundesregierung für den Corona-Herbst sein. Je mehr Menschen geimpft seien, umso besser werde man durch den Herbst und den Winter kommen, so der Kanzler: "Jeder, der geimpft ist, hat einen guten Schutz. Wer nicht geimpft ist, wird sich früher oder später anstecken." 

5.457.197 Menschen, das sind 61,09 Prozent der impfbaren Gesamtbevölkerung ab 12 Jahren, haben laut österreichischem Impf-Dashboard mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Davon haben 5.142.366 Menschen (57,57%) einen vollständigen Impfschutz. Gesunken ist allerdings die Impfrate: Wurde noch vor einigen Wochen im Schnitt jede Sekunde eine Corona-Impfung in Österreich verabreicht, passiert dies im Schnitt aktuell "nur" alle fünf Sekunden.

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