Kardinal Schönborn für ein friedliches Zusammenleben

Kardinal Schönborn wie man ihn kennt: gütig lächelnd.
Kardinal Schönborn wie man ihn kennt: gütig lächelnd.(Bild: Helmut Graf)
Zum 400. Jahrestag des Ankommens der Pilgerväter in Amerika reflektiert Kardinal Schönborn über das Land und seine Werte. 

Amerika! Ein großer Tag in seiner Geschichte! Vor genau 400 Jahren, am 19. November 1620, erreichte das Schiff "Mayflower" die amerikanische Küste. An Bord: 102 britische Siedler, die sogenannten "Pilgerväter". In ihrer Heimat wurden diese streng bibelgläubigen Christen verfolgt. In Amerika erhofften sie ein besseres Leben, wie zahllose Auswanderer vor und nach ihnen, bis heute, vor allem Religionsfreiheit und ein Zusammenleben mit gleichen Rechten und Pflichten für alle.

Bevor sie an Land gingen, schlossen sie den berühmten Mayflower-Vertrag, der dies garantieren sollte. Für viele ist das der Ursprung der Vereinigten Staaten von Amerika. Amerika! Vergessen wir nie was wir Amerika verdanken! Viele Tausende junge Amerikaner haben im Krieg ihr Leben gelassen, um Europa zu befreien. Ich erinnere mich als Kind an die Care-Pakete, Lebensmittel aus den USA. Dass wir 75 Jahre in Frieden leben, ermöglichte auch der Schutz durch die USA. Daran zu erinnern ist nicht populär, aber es stimmt.

Und heute? Möge es dem neuen Präsidenten gelingen in Amerika wieder ein friedliches Zusammenleben zu fördern. Das war vor 400 Jahren der Traum der Menschen auf der Mayflower.

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