Kardinal: Sehnsucht nach Liebe am Valentinstag

Kardinal Christoph Schönborn schreibt in seiner aktuellen "Heute"-Kolumne über den Heiligen Valentin, der Sehnsucht nach Liebe und dass es mehr braucht, als einen Strauß Blumen.
Ich muss natürlich vom heiligen Valentin sprechen, und von den Liebenden, die diesen Tag besonders lieben. Die Geschichte des heiligen Valentin ist schnell erzählt, denn viel wissen wir nicht von ihm.

Er war Bischof von Terni, nördlich von Rom. Der Überlieferung nach soll Valentin frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Die Ehen, die er gesegnet hat, sollen unter einem guten Stern gestanden haben. Er soll in der Christenverfolgung um 269 den Märtyrertod gestorben sein.



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Sehnsucht nach Liebe spürbar



Das alles ist lange her. Aber der Valentinstag als Tag der Liebenden ist heute beliebter denn je. Liebe und rote Rosen! Ein Thema voller Romantik, und ein Glückstag für die Floristen, die heute Hochbetrieb haben. In vielen Kirchen werden Liebende gesegnet, und dabei wird selten gefragt, wie sehr ihre Beziehung geregelt und geordnet ist.

Denn eines wird am Valentinstag besonders spürbar – wie groß die Sehnsucht ist, dass Liebe gelingt, und wie schmerzlich es ist, wenn Liebe scheitert. Da hoffen viele, dass mit Gottes Segen die Liebe dauern möge. Dazu braucht es freilich mehr als ein Mal Blumen schenken!



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