Literaturehrung

Oberösterreichische Autorin erhält Anton-Wildgans-Preis

Karin Peschka erhält den Anton-Wildgans-Preis. Ihre Werke zeigen vertraute Welten voller Abgründe und eine unverwechselbare literarische Stimme.
Heute Entertainment
01.04.2026, 22:36
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Karin Peschkas Romane und Erzählungen wirken zunächst vertraut, doch je länger man liest, desto mehr zeigen sich Abgründe und gelegentlich düstere Szenerien. Die Jury beschreibt es so: "Zuerst vertraut, dann ausgeleuchtet – man entdeckt Tiefen, Untiefen, manchmal fast dystopische Kulissen."

Auch die Figuren scheinen bekannt, doch Peschka zeigt in ihrer akribischen, poetischen Sprache, dass sie sich nicht so leicht einordnen lassen. Literarische Manöver zerstreuen, irritieren und rütteln auf. Besonders die Sprache fällt auf: nüchtern, ironisch, zurückhaltend, aber unmissverständlich – eine klare, eigenständige Stimme in der österreichischen Gegenwartsliteratur.

Über die Autorin

Karin Peschka, geboren 1967, hat Sozialarbeit in Linz studiert und unter anderem mit alkoholkranken Menschen und arbeitslosen Jugendlichen gearbeitet. Sie war in Onlineredaktion und Projektorganisation tätig, veröffentlichte Kolumnen für oe1.ORF.at und bisher sieben Bücher, darunter "Watschenmann", der für die Bühne adaptiert wurde. Zuletzt erschienen "Bruckners Affe" und "Dschomba". 2025 folgt ihr erster Lyrikband "ab- und angesang", 2027 der nächste Roman im Otto Müller Verlag.

Der Anton-Wildgans-Literaturpreis der Österreichischen Industrie wird jährlich an junge und mittlere Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit österreichischer Staatsbürgerschaft vergeben, deren Werk literarisch und gesellschaftlich relevant ist.

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