Kärnten richtet eine Coronavirus-Hotline ein

Weil in Italien auf Grund des Coronavirus der Notstand ausgerufen wurde, richtet die Kärntner Wirtschaftskammer eine Hotline ein.
Kärnten reagiert auf den Corona-Notstands Italiens. Nachdem am Sonntag schon Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) vor Italien-Reisen abriet, reagierte nun auch die Wirtschaftskammer. Wie diese in einer Aussendung mitteilt, wird "umgehend" eine Coronavirus-Hotline eingerichtet, um besorgte Unternehmerinnen und Unternehmer über die aktuelle Situation informieren zu können.

Der Präsident der Kärntner Wirtschaftskammer Jürgen Mandl: "Wir haben bereits heute damit begonnen, ein entsprechendes Service vorzubereiten. Dazu gehört auch die enge Abstimmung mit dem Land Kärnten, der Bundesebene und unseren Partnerorganisationen im Alpen-Adria-Raum."

So sei bereits das „New Alpe Adria Network of Chambers" (NAAN) – ein Zusammenschluss von neun Industrie-, Handwerks- und Wirtschaftskammern in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit Zentrale in Klagenfurt – aktiviert worden, um die engen Wirtschaftsbeziehungen so weit wie möglich ungestört aufrechtzuerhalten.

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"Keine unnötige Verunsicherung"



Auch die WKÖ-Außenwirtschaftscenter in Padua und Mailand habe man schon kontaktiert und eingebunden. Mandl mahnt auch Politik und Behörden zu einem besonnenen Umgang mit der Situation: "Selbstverständlich unterstützen wir die gebotenen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit. Wir müssen aber auch gemeinsam darauf achten, keine unnötige Verunsicherung mit möglicherweise weitreichenden wirtschaftlichen Folgen auszulösen."

Die Wirtschaftskammer werde so rasch wie möglich die Unternehmen in Kärnten und die Partner in den angrenzenden Ländern über die weitere Vorgehensweise informieren, kündigte Mandl an.



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