Kärntnerin auf Schiff darf nach negativem Test heim

Eine junge Kärntnerin sitzt nach Ausbruch der Corona-Pandemie seit über 50 Tagen auf einem Schiff in Dubai fest. Wie MSC Cruises nun erklärte, werde die Frau bestens versorgt und nach einem negativem Testergebnis auch wieder nach Hause gebracht.
Mit einer berührenden Videobotschaft wendete sich die Kärntnerin Julia am Montag an die Öffentlichkeit. Die junge Klagenfurterin ist Tänzerin beim Cirque du Soleil und sitzt seit über 50 Tagen auf der "MSC Bellissima" in Dubai.

Ausreise wegen positivem Test nicht möglich



Weil sie positiv auf das Coronavirus getestet worden war, durfte sie nicht ausreisen, "Heute" berichtete.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die meisten der mehr als 17.000 Crewmitglieder am Schiff seien in ihre Heimatländer zurückgeflogen worden. MSC Cruises musste den Betrieb wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 10. Juli weltweit vorübergehend einstellen.

Wie die Kreuzfahrtgesellschaft erklärte, habe ein erheblicher Teil der Crew aber an Bord bleiben müssen, weil ihre Heimatländer ihnen die Rückkehr "nicht gestattete oder aus anderen Gründen".

"In enger Zusammenarbeit mit den Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate arbeitet MSC Cruises unermüdlich daran, die sichere Rückführung aller Besatzungsmitglieder der MSC Bellissima, die in ihre Heimatländer zurückreisen müssen, zu gewährleisten", so das Unternehmen in einer Aussendung.

Keine erkennbaren Symptome



Es werde alles getan, um der Kärntnerin beizustehen, heißt es in der Pressemitteilung. Sie habe keine erkennbaren Symptome, werde aber weiterhin nonstop medizinisch versorgt. Auch psychologische Unterstützung wurde angeboten, da sie wie die anderen verbliebenen Besatzungsmitglieder einzeln in einer Passagierkabine untergebracht wurde.

Es wurde ein kostenloser Zugang zum Internet zur Verfügung gestellt, damit sie mit Familie, Freunden oder Einrichtungen in Kontakt bleiben können.

"Sobald sie sich vollständig erholt hat und nicht mehr positiv getestet wird, werden wir ihre sichere Rückkehr nach Österreich arrangieren können. Unser Team steht in regelmäßigem Kontakt mit ihr und prüft alle Möglichkeiten, damit sie nach Österreich zurückkehren kann, sobald es die Situation erlaubt", hieß es von der Schifffahrtsgesellschaft MSC Cruises.

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