Tiere in Auto gepfercht: Baby-Katzen starben

Die Polizei fand 19 Maine-Coon Katzen im Kofferraum eines Autos. Ihr Zustand war mehr als schlecht. Eine Katze verlor trotz Not-OP ihre Babys. Sie starben noch im Bauch.

Aus dem Fahrzeug drang bereits strenger Geruch. Deshalb war den Polizisten der Tiertransport auf einem Autobahn-Parkplatz bei Schärding, Samstag gegen 1.35 Uhr, überhaupt auch aufgefallen. Die Beamten baten die 38-jährige Lenkerin den Kofferraum zu öffnen. Was sie da sahen, verschlug ihnen fast den Atem.

In mehreren Boxen, auf kleinstem Raum zusammengepfercht, hockten Katzen. Auch auf dem Rücksitz befanden sich Transportboxen.

Tiere sollten verkauft werden

Die Innviertlerin hatte insgesamt 19 Katzen der Rasse Maine-Coon in ihrem Auto. Sie war auf dem Weg nach Wien, um die Tiere dort zu verkaufen. Wir berichteten.

Die Katzen waren in einem äußerst schlechten Zustand. Jeweils zu zweit wurden sie in einer Box transportiert, ohne Wasser und Futter. Besonders tragisch: eine der Katzen war trächtig, musste notoperiert werden. Doch für die ungeborenen Kitten kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch im Bauch der Mutter.

Die Tiere wurden mit Unterstützung der OÖ Tierrettung ins Tierheim Freistadt gebracht. Die Lenkerin wurde auf freiem Fuß angezeigt.

(cru)

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