Wirtschaft

Kein Angebot – Gewerkschaften platzt jetzt der Kragen

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordern elf Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung für die rund 3.500 Beschäftigen in den österreichischen Brauereien.

Brauereien: Die Betriebsräte erhöhen jetzt den Druck!
Brauereien: Die Betriebsräte erhöhen jetzt den Druck!
Getty Images/iStockphoto

Auch die Kollektivertragsverhandlungen für die etwa 3.500 Beschäftigen in den österreichischen Brauereien sind von der aktuell extrem hohen Inflation geprägt. Auf einer österreichwieten Betriebsrätekonferenz in Linz wurde am 24. Oktober von etwa 100 Betriebsräten ein fairer Abschluss eingefordert. Ansonsten werden von 7. bis 9. November in ganz Österreich Betriebsversammlungen abgehalten.

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA gingen mit einer Forderung von elf Prozent Lohn- und Gehaltsplus in die Verhandlungen. Bei der letzten Verhandlungsrunde am 20. Oktober 2022 wurde von Arbeitgebervertretern jedoch kein Angebot zur Erhöhung der Löhne und Gehälter unterbreitet.

"Das ist eine Provokation"

"Das ist eine Provokation! Das werden wir uns nicht gefallen lassen und daher den Druck erhöhen. Wir, die Brauer, werden unseren gerechten Anteil an den wirtschaftlichen Erfolgen durchsetzen. Wir fordern eine ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhung von 11 Prozent!", heißt es in der einstimmig angenommen Resolution. Dem Verhandlungsteam und den Gewerkschaften wurde volle Unterstützung zugesagt.

"Auch den Beschäftigten in den Brauereien steht ein gerechter Anteil am Erfolg des letzten Jahres zu. Wie in allen anderen Branchen auch leiden sie unter der extrem hohen Inflation. Wir fordern von den Arbeitgebern, endlich ein Angebot zu machen, das den wirtschaftlichen Gegebenheiten gerecht wird", so die Verhandler:nnen Bianca Reiter (PRO-GE) und Bernhard Hirnschrodt (Gewerkschaft GPA).

Sollte es bei den Verhandlungen am 3. November keinen akzeptablen Abschluss geben, werden von 7. bis 9. November in ganz Österreich Betriebsversammlungen durchgeführt.

    <strong>16.04.2024: Heli, teure Wohnung – nun lebt Frau von Notstandshilfe.</strong> Ein Paar kaufte sich einen Helikopter und eine Eigentumswohnung um vier Millionen Euro. Nach der Scheidung verklagte die Frau den Ex-Mann. <a data-li-document-ref="120031304" href="https://www.heute.at/s/heli-teure-wohnung-nun-lebt-frau-von-notstandshilfe-120031304">Weiterlesen &gt;&gt;&gt;</a><a data-li-document-ref="120031445" href="https://www.heute.at/s/experte-sagt-wie-putins-brutaler-krieg-gestoppt-wird-120031445"></a>
    16.04.2024: Heli, teure Wohnung – nun lebt Frau von Notstandshilfe. Ein Paar kaufte sich einen Helikopter und eine Eigentumswohnung um vier Millionen Euro. Nach der Scheidung verklagte die Frau den Ex-Mann. Weiterlesen >>>
    Getty Images
    An der Unterhaltung teilnehmen
    ;