Coronavirus

4.500 Neuinfektionen – Corona-Verschärfung steht an

Das Coronavirus hat Österreich weiter fest im Griff. In den letzten 24 Stunden hat es erneut 4.523 Fälle gegeben.

Leo Stempfl
Teilen
Auch am heutigen Feiertag nach einem Sonntag gab es enorm viele Corona-Fälle.
Auch am heutigen Feiertag nach einem Sonntag gab es enorm viele Corona-Fälle.
Bild: Sabine Hertel

Das Coronavirus breitet sich in Österreich nach wie vor aus. In der vergangenen Woche hat es einen starken Anstieg bei den Neuinfektionen gegeben: Noch am Montag waren es 2.850 neue Fälle, 3.369 am Dienstag, 4.261 am Mittwoch, 4.248 am Donnerstag, schlussendlich ganze 5.861 am Freitag und 6.102 am Samstag.

Durch die 5.684 Fälle am Sonntag stieg die Inzidenz mittlerweile auf 367. Am Montag ist wieder ein Feiertag, eigentlich sollten die Zahlen wegen des niedrigeren Testaufkommens sehr niedrig sein. Doch wegen der seit 1. November geltenden 3G-Regel am Arbeitsplatz wird das künftig wohl nicht mehr so stark der Fall sein.

 Auch am Montag bleibt die Lage ernst! Laut "Heute"-Infos wurden in den letzten 24 Stunden österreichweit wieder insgesamt 4.523 Neuinfektionen und 12 Todesfälle registriert. Zum Vergleich: vor einer Woche, am 25. Oktober, waren es 2.850 Corona-Fälle.

So sieht es in den Bundesländern aus

Burgenland: 87
Kärnten: 342
Niederösterreich: 1.154
Oberösterreich: 807
Steiermark: 636
Tirol: 382
Vorarlberg: 207
Wien: 674

292 Corona-Patienten auf Intensiv

Bisher gab es in Österreich 835.504 positive Testergebnisse. Mit Stand 1. November (9.30 Uhr) sind österreichweit 11.369 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 777.067 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.446 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 292 auf Intensivstationen betreut.

Es fehlen also nur noch acht Betten für die 300er-Grenze des ICU-Belags, ab der härtere Corona-Regeln in Kraft treten. Diese Stufe 2 sollte bisher aber erst nach einer Frist von sieben Tagen Geltung erlangen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kündigte deswegen an, bei einem Überschreiten der 400er-Grenze die Maßnahmen beider Stufen sofort einzuführen.

Der Effekt der 3G-Regel am Arbeitsplatz, die seit Montag gilt, wird sich wohl erst in ein bis zwei Wochen auf die Zahl der Neuinfektionen auswirken. Gleiches gilt für die belegten Intensivbetten: Nach der Explosion der Fallzahlen vergangene Wochen wird der ICU-Belag diese Woche wohl rasant ansteigen, fürchten Experten.

Über die Corona-Zahlen

Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter "covid19-dashboard.ages.at" abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS). Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.

Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements über tägliche Einmeldungen aus den Bundesländern. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

    <strong>04.03.2024: Klare Mehrheit der Österreicher für Asyl-Obergrenze null.</strong> Die Debatte um strengere Asylgrenzen hat nach Aussagen von Tirols SP-Chef Dornauer wieder Fahrt gewonnen. <em>'"Heute"'</em> weiß, <a data-li-document-ref="120023240" href="https://www.heute.at/s/56-der-oesterreicher-fuer-asyl-obergrenze-null-120023240">wie die Österreicher denken &gt;&gt;</a>
    04.03.2024: Klare Mehrheit der Österreicher für Asyl-Obergrenze null. Die Debatte um strengere Asylgrenzen hat nach Aussagen von Tirols SP-Chef Dornauer wieder Fahrt gewonnen. '"Heute"' weiß, wie die Österreicher denken >>
    GIAN EHRENZELLER / Keystone / picturedesk.com