Kein Bekenntnis zu Kühbauer! Experten schlagen Alarm

Krankl (r.) und Herzog (l.) rätseln über die Rapid-Zukunft von Kühbauer.
Krankl (r.) und Herzog (l.) rätseln über die Rapid-Zukunft von Kühbauer.GEPA pictures
Unter Didi Kühbauer entwickelte sich Rapid zum ersten Salzburg-Jäger. Auf einen neuen Vertrag muss der Coach dennoch warten. Die Kritik wird lauter.

13 Runden sind in der österreichischen Bundesliga gespielt. Serienmeister Salzburg liegt in Front. Erster Jäger ist Rapid. Die Hütteldorfer liegen nur einen Zähler hinter den "Bullen".

Der Traum von der "Mission 33", dem ersten Titel seit 2008, lebt. Trainer Didi Kühbauer wartet dennoch seit Monaten auf ein neues Angebot. Der Vertrag der grün-weißen Ikone läuft im Sommer aus, wie es danach weiter geht, ist offen.

Bruckner: "Lösen das gemeinsam"

Klub-Boss Martin Bruckner meint auf "Sky": "Wir sind in guten Gesprächen. Zoki Barisic macht das und wir werden dann die Wasserstandsmeldung geben, wenn es so weit ist. Ich glaube, wir sind alle miteinander ein gut eingespieltes Team und wir werden das gemeinsam lösen und da werden wir schon zu einem guten Ergebnis kommen."

Sportdirektor Barisic gibt sich – wie gewohnt – in dieser Causa zugeknöpft. "Ich bleibe bei meiner Antwort: Wenn es etwas zu vermelden gibt, dann werden wir das machen."

Sky-Experte Andreas Herzog ist kein Fan dieser defensiven Herangehensweise. Er meint: "Ein klares Bekenntnis hätte sich der Didi verdient aufgrund seiner Erfolge in der Zeit, seit er bei Rapid ist."

Harte Kritik von Krankl

Legende Hans Krankl geht einen Schritt weiter. "Es ist nicht gut vom 'Zoki', dass er nichts sagt. Es ist nicht gut, dass er sagt, er hat jetzt keine Antwort darauf. Wenn ihn der Interviewer fragt: 'Wollen Sie mit Kühbauer verlängern?', so muss er als Sportdirektor sagen: 'Ja, ich will, aber es gibt noch Zeit abzuwarten.' Warum auch immer, wegen des Geldes, wegen Corona oder wegen was auch immer."

Krankl befürchtet sogar, dass unter den Verhandlungen das gute Verhältnis der beiden leiden könnte. "Die zwei waren immer als Freunde bekannt. Das ist ein Fußballgeschäft, da gibt es keine Freunde mehr. Es hört sich nicht gut an, wenn er nichts sagt. Auch wenn ihm die übergeordneten Herren vielleicht sagen, er soll nichts ausplaudern, kann Barisic als Sportdirektor von Rapid sagen: 'Ja, ich stehe zu dem Trainer, ja ich will den Trainer weiter verpflichten. Aber wir sind noch nicht so weit.' Aber dass er nichts sagt, das war nicht gut für den Didi Kühbauer."

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SK Rapid Wien

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