Fussball

Kein "Big Brother" mit Alaba – Real stellt sich quer

Die spanische Liga gewährt ungewöhnliche Einblicke. Doch Real Madrid macht nicht mit. Kein "Big Brother" mit ÖFB-Star David Alaba. 
Heute Redaktion
20.08.2023, 08:31
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Um den Fußballfans vor dem TV-Bildschirm ein noch besseres Fußball-Erlebnis zu bieten, gibt es in den Übertragungen der spanischen Liga nun einige Neuerungen. So werden einerseits Pausen-Interviews durchgeführt, andererseits etwa Mikrofone bei den Trinkpausen zu den Trainern gehalten, um so die Anweisungen der Coaches zu hören. 

Real dagegen

Und die wohl größte Neuerung ist, dass in den Kabinen der Mannschaften nun Kameras installiert werden, um ganz intime Bilder aus dem Heiligsten der Vereine senden zu können. Quasi "Big Brother" im Fußball.

Das widerstrebt Real Madrid aber komplett. Denn die "Königlichen" waren vor dem Saisonstart das einzige der 20 La-Liga-Teams, das gegen die innovativen Ideen in den TV-Übertragungen stimmte. 17 Vereine votierten dafür, zwei enthielten sich der Stimme. Damit gibt es nun keine intimen Einblicke in die Real-Kabine mit ÖFB-Star David Alaba, andererseits verzichtet Real damit laut "Athletic" aber auch auf 13 Millionen Euro extra. 

"Für mich ist die Kabine heilig. Eine Kamera in der Kabine vor einem Spiel hat für mich keinen Sinn", meinte Real-Coach Carlo Ancelotti jüngst. 

"Geld ist nicht alles"

Allerdings kommen die Neuerungen auch bei anderen Spielern nicht gerade gut an. So wurden zuletzt etwa Spieler von Athletic Bilbao beim Beten vor dem Spiel gezeigt. "Vor einem Spiel braucht man seine Rituale, seine Konzentration. Mir gefällt das nicht, ich fühle mich nicht wohl", sagte etwa Bilbao-Keeper Unai Simon. "Geld ist gut, aber nicht alles. Man muss anderen Dingen den Vorrang geben", so Javier Aguirre, Coach von RCD Mallorca. 

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