Coronavirus

Kein Gelb mehr – Ampel stuft Corona-Gefahr hinauf

Die Corona-Ampelkommission hat Österreich zum Jahreswechsel auf Orange geschaltet. Ein Bundesland wird nun als gefährdeter eingestuft.
Rene Findenig
30.12.2021, 17:39

"Hohes Risiko" – mit dieser Einschätzung und der Ampelfarbe Orange geht ganz Österreich in den Jahreswechsel. Auf Bundesländer-Ebene verliert das Burgenland seine Gelbschaltung und ist nun ebenfalls Orange – laut Insidern hat sich bei den Bewertungskriterien das Burgenland als einziges Bundesland deutlich verschlechtert. Tiefrot geschaltet bleiben weiter Tirol und Vorarlberg wegen des sehr hohen Infektionsrisikos. Die übrigen Bundesländer sind wie das Burgenland orange.

Beobachter gehen davon aus, dass demnächst ganz Österreich wieder geschlossen rot aufleuchten wird. In der Prognose des Corona-Konsortiums heißt es, dass man von einem Anstieg des Infektionsgeschenens vor allem in Wien, aber generell auch in allen anderen Bundesländern ausgehe. Schuld sei die Omikron-Variante, die sich als viel ansteckender als bisherige Corona-Mutationen zeigt. 394 Omikron-Fälle gab es noch in der Kalenderwoche 50, 1.796 waren es bereits die Woche darauf.

Wien droht Omikron-Katastrophe

Am 26. Dezember hatte die 7-Tages-Inzidenz mit 165 ihren Tiefstwert, mittlerweile liegt sie wieder bei 190. Eine Entwicklung, die sich rasant beschleunigt fortsetzen wird, prognostizieren die Experten. Schon am 5. Jänner wird die Inzidenz zwischen 230 und 370 liegen, am wahrscheinlichsten ist ein Wert von 280. In Wien wird die Inzidenz wegen Omikron am höchsten ausfallen, man rechnet mit Werten zwischen 450 und 740, heißt es in der Prognose.

Und bei den Maßnahmen? Fix verlängert wird die Aussetzung der Ausgangsregeln für Ungeimpfte bis mindestens 10. Jänner 2022. Diese treten nun nicht zu Silvester (31.12.2021), sondern erst nach dem Neujahrstag (1.1.2022) wieder in Kraft. Es kann also unbeschwert in die Nacht gefeiert werden, ohne Strafen befürchten zu müssen, ab der ersten Minute des 2. Jänners geht es ohne Jauckerl dann wieder in den Lockdown. 

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