Das Fest der Liebe feiert Rose May Alaba mit einem starken Afropop-Track über Herzschmerz, der allen gewidmet ist, die den Tag ohne Partner verbringen. "Another Heartbreak Song" erscheint bereits am 13. Februar und soll klar machen: Liebeskummer ist kein Einzelfall.
"Es ist auch mein Leben – was nicht unbedingt schlecht ist", erklärt die Sängerin offen im "Heute"-Gespräch. "Jetzt spielt es überall Love-Songs, was ja superschön ist. Ich liebe Liebe. Ich bringe den Song für alle meine Schwestern und Brüder raus, die dieses Jahr keinen Valentinstag haben."
"Ich bringe nur meine eigenen Erfahrungen in die Musik ein – oder die meiner engsten Freunde. So drücke ich mich aus und deswegen rede ich eigentlich im echten Leben kaum über Herzschmerz." Alaba betont aber: "Ich bin auch ziemlich schnell drüber hinweg. Alles hat einen Grund und wenn man sieht, dass es nicht weitergeht, sollte man die Tür schließen. Erst dann kann sich eine neue öffnen", verrät die 31-Jährige.
Für die Schwester von Fußballstar David Alaba kennt "echte Liebe keine Grenzen, keine Vorurteile. Sie akzeptiert den Menschen genauso, wie er ist. Keiner ist perfekt. Natürlich muss ein Fundament, also Prinzipien, da sein, sonst kann es nicht funktionieren." Die Erfahrung der Musikerin: "Man sollte sich nicht von jemand anderem abhängig machen und schon gar nicht in der Liebe, weil es dazu führen könnte, dass man sich selbst verliert."
Sie ergänzt: "Ganz schlimm ist, wenn man diesen Menschen plötzlich nicht mehr im Leben hat und man nicht weiß, wo und wer man ist. Man kommt drauf, dass man sein ganzes Leben auf diesen anderen aufgebaut hat, der aber eh nie das erfüllen könnte, was du dir selbst geben kannst."
Alaba startete ihre Karriere vor 15 Jahren in der Puls4-Castingshow "Popstars – Mission Österreich" und der Girlgroup BFF, die daraus entstand. Im letzten Jahr tourte sie erstmals solo durch Österreich und Deutschland. "Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen. Es ist für mich viel einfacher, wenn ich live performe, mit dem Publikum eine Verbindung aufzubauen". Heuer bringt sie ein neues Album heraus, "Another Heartbreak Song" ist die erste Single aus einer EP mit fünf Songs. "Ich freue mich richtig drauf, weil ich in diesem Projekt meine Facetten zeigen kann."
Vater George Alaba ist nicht nur ihr Manager, er ist selbst Musiker. Als Teil des Duos Two in One landete er mit "Indian Song" in den 90er Jahren einen Hit. "Er ist mein größter Supporter und auch mein größter Kritiker. Für mich ist die Meinung meiner Familie sehr wichtig, weil sie auch am ehrlichsten ist." Die Zusammenarbeit ist für sie "sehr emotional, aber Musik ist ja auch was Emotionales. Ich bin froh, dass Gott in der Mitte unserer Familie steht, für uns war der Zusammenhalt immer wichtig. Wir haben alles zusammen gemeistert."