Kein Hinweis auf Impf-Schäden durch AstraZeneca

Die Arzneimittelbehörde hat die AstraZeneca-Charge untersucht.
Die Arzneimittelbehörde hat die AstraZeneca-Charge untersucht.Bodo Schackow / dpa / picturedesk.com
Bereits mehrere Vorfälle nach Corona-Impfungen mit AstraZeneca sind in Österreich bekannt. Mit der Impfung haben sie nichts zu tun, sagt die Behörde.

Die EU-Arzneimittel-Agentur hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem in Österreich eine Person nach einer Corona-Impfung verstarb und eine andere eine Lungenembolie entwickelte. Bei der an schweren Gerinnungsstörungen Verstorbenen handelte es sich um eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikum Zwettls, bei der Betroffenen mit Lungenembolie um eine 35-jährige Kollegin. Die Behörde kommt zum Schluss, dass die Vorfälle nicht mit der Impfung zusammenhängen.

"Derzeit gibt es keinen Hinweis"

"Die vorläufige Ansicht legt nahe, dass kein spezifisches Problem mit der in Österreich verwendeten Charge vorliegt", so die Behörde. Und: "Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung diese Zustände verursacht hat, die bei diesem Impfstoff nicht als Nebenwirkungen aufgeführt sind." Auch ein Qualitätsproblem bei der verimpften Charge soll unwahrscheinlich sein – die Charge beinhalte eine Million Dosen, die in 17 EU-Ländern verimpft würden.

"Nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung"

"Die bisher verfügbaren Informationen zeigen" laut Behörde, dass , dass bis zum 9. März 2021 unter drei Millionen geimpften Menschen 22 Meldungen über Thrombosen vorkamen. Diese Anzahl sei "nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung". Die Arzneimittelbehörde will nun die betroffene Charge ebenso weiter untersuchen wie die Entwicklung der Komplikationsfälle. Vorerst gibt sie allerdings Entwarnung, dass der Impfstoff von AstraZeneca Gesundheitsschäden hervorrufen könnte.

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