Niederösterreich

Keine Gratis-Grippeimpfung in NÖ, in Wien aber schon

In NÖ gibt es heuer keine Grippe-Impfaktionen für alte Menschen oder Erwachsene. Wenn man geimpft werden will, muss man selbst in die Tasche greifen.

Erich Wessely
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Die Grippe-Impfung läuft derzeit ebenfalls voll an.
Die Grippe-Impfung läuft derzeit ebenfalls voll an.
iStock (Symbol)

Dieses Jahr wird die Influenza-Impfung für Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat abermals gratis sein - und auch Senioren in Pflegeheimen können sich erneut kostenlos impfen lassen. Das ging aus der Impfempfehlung des Gesundheitsministeriums für die Grippesaison Anfang September hervor. Notwendig sei die Maßnahme, um einer übermäßigen Krankenhausauslastung in Kombination mit allfälligen Corona-Patienten entgegenzuwirken.

In NÖ gibt es heuer aber keinerlei zusätzliche Grippeimpfaktionen für alte Menschen oder Erwachsene. Wenn man geimpft werden möchte, muss man selbst in die Tasche greifen und sowohl Impfstoff (je nach Apotheke ca. 30 bis 40 Euro) organisieren, bezahlen und die Impfgebühr beim Arzt zahlen.

Gratis Grippeimpfung für Kinder

Für Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat bis zum vollendeten 15. Lebensjahr gibt es heuer in Niederösterreich zum zweiten Mal die Möglichkeit, die Influenza-Impfung bei den nö. Impfärzten gratis zu erhalten - mehr dazu hier.

In anderen Bundesländern gibt es breiter angelegte Impfaktionen. In Wien startete etwa bereits die diesjährige großangelegte Gratis-Grippeimpfaktion: Von 2. November bis 31. März 2022 können sich alle Menschen ab dem siebenten Lebensmonat, die den Lebens-, Ausbildungs- oder Arbeitsmittelpunkt in der Bundeshauptstadt haben, impfen lassen. Termine können seit dem 25. Oktober online unter www.impfservice.wien oder telefonisch unter 1450 vereinbart werden. Auch die Impfbim ist wieder unterwegs. Insgesamt stehen circa 450.000 Influenza-Impfdosen zur Verfügung.

In Wien impfen lassen können sich nicht nur Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Bundeshauptstadt. "Viren pfeifen auf Stadtgrenzen und Meldezettel", so der im Wiener Gesundheitsdienst (MA15) für die Grippeimpfung zuständige Bereichsleiter Peter Lichtmayer. Ziel sei, durch ein möglichst breites und niederschwelliges Angebot in der Stadt "eine Wienerimmunologische Firewall" zu errichten, die betagte Hochrisikopersonen, Risikogruppen mit Grunderkrankungen vor den besonders gefährlichen Doppelinfektionen schützen soll.

Impfwillige haben zahlreiche Möglichkeiten für den Stich: Bei niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen, in einem der sieben Impfzentren des Gesundheitsdienstes, im Austria Center Vienna, in den Impfstellen der Krankenkassen, in medizinischen Einrichtungen, Pflegeheimen bzw. Seniorenwohnhäusern, sozialen Einrichtungen sowie bei Betriebsärztinnen und -ärzten. Die Impfbim ist ab Dezember in Betrieb.

Situation in Kärnten

In Kärnten gibt es eine Aktion der Österreichischen Gesundheitskasse: "Bei der Impfaktion im 4. Quartal (Start 01.11.2021) stehen wie bereits im Vorjahr besonders gefährdete Personengruppen im Fokus. Für einen bestimmten Personenkreis wird das Impfhonorar bei den ÖGK-Vertragsärztinnen und -ärzten für Allgemeinmedizin und ÖGK-Vertragsfachärztinnen und –ärzten übernommen - wobei der Impfstoff vorab in einer öffentlichen Apotheke selbst bzw. bei Ärztinnen und Ärzten mit einer Hausapotheke zu beziehen ist (solange der Vorrat reicht)", heißt es auf der Homepage.

Der Personenkreis betrifft folgende Gruppe:

- Versicherte (einschließlich dauerbetreute Personen), für die eine Influenza im Hinblick auf eine bestehende Grunderkrankung bzw. einer Schwangerschaft ein besonderes Risiko darstellt (altersunabhängig).
- Personen über 60 Jahre Alle Bewohner von Alters- und Pflegeheimen und betreuten Wohneinheiten
(altersunabhängig): Der Impfstoff für diese Zielgruppe wird vom Land Kärnten kostenlos zur Verfügung gestellt.
- Alle in Alters- und Pflegeheimen und betreuten Wohneinheiten beschäftigten Personen (altersunabhängig)
- Rezeptgebührenbefreite
- Kinder- und Jugendliche, soweit sie nicht schon vom Kinderimpfkonzept des Bundes umfasst sind.

"Die Zielgruppe der Rezeptgebührenbefreiten wird auch heuer wieder besonders berücksichtigt. Für die rund 36.000 Rezeptgebührenbefreiten in Kärnten übernimmt die ÖGK Kärnten die Kosten sowohl für den Impfstoff als auch für das Impfhonorar. Die betroffenen Personen erhalten ein Informationsschreiben mit einem Gutschein. Die Aktion der Rezeptgebührenbefreiten gilt aber auch für deren mitversicherten Angehörigen, sofern diese nicht bereits im Kinderimpfkonzept des Bundes umfasst sind", heißt es seitens der Gesundheitskasse auf der Homepage.

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